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Backstage: Joana Mallwitz

Einst war sie die jüngste Generalmusikdirektorin Europas, heute ist Joana Mallwitz Chefdirigentin und künstlerische Leiterin des Konzerthausorchesters Berlin und damit die erste Frau an der Spitze einer der großen Berliner Klangkörper. Auf internationaler Bühne zählt sie zu den herausragenden Dirigent*innen ihrer Generation. In unserem Backstage-Interview spricht sie über die freundschaftliche Beziehung zu ihrem Dirigierstab und was sie nach einem Konzert isst.

Porträt der Dirigentin Joana Mallwitz
Copyright: Nikolaj Lund

Haben Sie einen Glücksbringer?
Nicht direkt, aber mein Dirigierstab, den ich seit so vielen Jahren verwende, ist so etwas wie ein guter Freund, den ich direkt vor einem Konzert auch nicht aus der Hand gebe. Wir beide waren zusammen schon an so vielen unvergesslichen Orten und in vielen besonderen Situationen.

 

Sind Sie eher Nervenbündel oder Rampensau?
Beides. Vor dem Beginn des Konzertes bin ich vor allem sehr, sehr still. Wenn die Vorstellung dann beginnt, kann ich loslassen.

 

Dur oder Moll?
Natürlich immer beides!

 

Im Backstage der Isarphilharmonie gibt es einen Snackautomaten: Was wählen Sie?
Vor einem Konzert: gar nichts. Hinterher: Schokolade!

 

Schlussapplaus, runter von der Bühne – und was machen Sie dann?
Ich brauche einen kurzen Moment der Stille mit mir in der Garderobe. Danach gibt es nichts Schöneres, als liebe Menschen zu sehen und zu umarmen.

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