Münchner Philharmoniker: Chopin / Beach4. Jugendkonzert
Seit wann gibt es Komponistinnen? Schon immer! Doch in einer von Männern dominierten Musikwelt war es für Frauen lange extrem schwer, gehört — und erinnert — zu werden. Viele Komponistinnen gerieten in Vergessenheit. Das wollen Marie Jacquot und Malte Arkona mit diesem Programm ändern.
Seit wann gibt es Komponistinnen? Schon immer! Doch in einer von Männern dominierten Musikwelt war es für Frauen lange extrem schwer, gehört — und erinnert — zu werden. Viele Komponistinnen gerieten in Vergessenheit. Das wollen Marie Jacquot und Malte Arkona mit diesem Programm ändern.
Amy Beach schrieb 1896 in Boston Musikgeschichte: Mit ihrer „Gaelic Symphony“ war sie die erste amerikanische Komponistin, die eine Symphonie vorlegte. Darin verarbeitete sie altenglische, schottische und irische Melodien zu einem großartigen symphonischen Landschaftspanorama. Amy Beach war zudem eine gefeierte Pianistin und spielte selbst Frédéric Chopins Zweites Klavierkonzert mit dem Boston Symphony Orchestra. Heute übernimmt diesen Part Yulianna Avdeeva: Mit feinem Gespür entfaltet sie die leisen Töne und großen Gefühle dieses poetischen Werks. Ein Konzert, das zeigt: Musikgeschichte ist größer, vielfältiger — und spannender, als man vielleicht denkt.
Besetzung
- Dirigent: Marie Jacquot
- Klavier: Yulianna Avdeeva
- Moderation: Malte Arkona
- MPhil
Programm
- Frédéric Chopin: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 f-Moll op. 21
- Amy Beach: Symphonie e-Moll op. 32 „Gaelic Symphony“
Dauer: ca. 2 Stunden