Bild zeigt das Gelände HP8 bei Nacht

So wird's im Gasteig HP8

Ab Herbst 2021 zieht der Gasteig um und wird zum Gasteig HP8. Während der Sanierung des Kulturzentrums in Haidhausen findet das gesamte bekannte Gasteig-Angebot auf dem Gelände der Stadtwerke München an der Hans-Preißinger-Straße 8 (HP8) in Sendling ein neues Zuhause. Lesen Sie »7 Gründe, sich auf den Gasteig HP8 zu freuen«

Auf dieser Seite stellen wir das neue Gelände vor. Den Überblick über alle Veranstaltungen finden Sie wie gewohnt in unserem Veranstaltungskalender.


Bild zeigt Geländeplan des Gasteig HP8


Veranstaltungsräume im Gasteig HP8
 

Bild zeigt die Stirnseite der Halle E

Halle E

Das Herzstück des Sendlinger Geländes: Die denkmalgeschützte Halle E, eine ehemalige Trafohalle aus rotem Backstein, wird Foyer der Interimsphilharmonie und Quartier der Stadtbibliothek. Darüber hinaus wird sie die Aspekte Galerie, den Veranstaltungssaal Projektor, die Kulturvermittlung, Gastronomie und den zentralen Infocounter und Ticketverkauf beherbergen.

Lesen Sie im Interview mit Dr. Matthias Pfeil »Die Vistenkarte des Gasteig Sendling« mehr zum Denkmalschutz der Halle E. Eine Fotostrecke der Halle finden Sie hier.
 


 

Bild zeigt den Zuschauerraum der Isarphilharmonie

Isarphilharmonie

München erhält eine neue, moderne Philharmonie mit rund 1.900 Plätzen – die Isarphilharmonie. Der Entwurf stammt von den Architekten von Gerkan, Marg und Partner (gmp). Die akustische Gestaltung übernimmt der renommierte japanische Klangdesigner Yasuhisa Toyota. Hier residieren nicht nur die Münchner Philharmoniker, hier spielen auch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und alle Stars und Orchester, die in München gastieren. Der Eingang erfolgt auf drei Ebenen über die denkmalgeschützte Halle E, mit Foyerflächen und der Pausengastronomie.

Was das Besondere an der Akustik der Isarphilharmonie ist, können Sie im Artikel »Es muss immer ein bisschen magisch bleiben« nachlesen.

 

Bild zeigt Anschnitt von Haus G

Haus G / Haus K / Saal X

Das ganze Gasteig-Angebot weiterhin an einem Ort: In Haus G werden die Übungs- und Unterrichtsräume der Hochschule für Musik und Theater München untergebracht. In Haus K besuchen Sie in den fünf oberen Stockwerken Kurse der Münchner Volkshochschule. Auf dem Gelände entstehen außerdem mehrere Veranstaltungssäle in unterschiedlicher Größenordnung und für unterschiedliche Einsatzbereiche und Veranstaltungsgenres: Unter anderem der Projektor in der Halle E für ca. 100 Personen, der Kleine Saal für ca. 120 Personen im Haus K und mit dem Saal X ein Multifunktionsaal (Theater, Performance, Events und Filmprojektionen) für ca. 250 Personen.

Sie sind daran interessiert, in einem der Säle eine Veranstaltung durchzuführen? Alle nötigen Infos finden Sie hier.

 


Frisch aus dem Druck! Die Infozeitung zum Gasteig HP8

Die neue Infozeitung rund um den Gasteig HP8 ist da! Mit interessanten Zahlen und Fakten, spannenden Artikeln z. B. zur Akustik der Isarphilharmonie, und mit Lageplänen zur Orientierung. Außerdem in der Zeitung: ein Interview mit Dieter Reiter, dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München. Hier können Sie die Zeitung als pdf lesen und herunterladen.

 

 

 


Bild zeigt eine Visualisierung der Außenterrasse in HP8

GAiA – Essen und Trinken

im Gasteig HP8


Das neue HP8-Gelände verführt zum Verweilen und Genießen. Für das passende kulinarische Angebot sorgen der Gastronom Florian August und sein Team. »GAiA« geht ab Herbst in der Halle E mit einer Bar und dem Lesecafé »Deli & News« an den Start, spätestens Anfang 2022 soll das Restaurant mit Terrasse eröffnet werden.
Mehr dazu können Sie im Interview mit dem Betreiber Florian August nachlesen.


Auf der Baustelle des Gasteig HP8 geht es voran!

Spannende Hintergrundinformationen zur Architektur und zum Bauprozess können Sie in den Artikeln »Kultur im Urbanen« und »Schnell, flexibel, temporär« nachlesen. Das Zeitraffer-Video zeigt die Fortschritte auf dem Gelände seit Baubeginn. Alle Videos zur Baustelle gibt es hier zu sehen.


Einen Live-Blick erhalten Sie über die beiden Baustellenkameras:




Was bisher geschah


Servus Nachbar*innen!

»Mehr Großstadtfeeling« – die Gasteig-Nachbarschaft im HP8

Bild zeigt Nachbarn aus dem HP8

»›Herrlich!‹ Dieser Schriftzug über der Eingangstür stimmt Gäste positiv und ist eine nette Einladung ins weiträumige Loft-Filmstudio der Hirschhäusers. Einen Roten Teppich gibt’s zwar nicht, dafür eine gut gefüllte Bar, einen Pizzaautomaten und viele Nischen für Kommunikation und Konzentration.«

>> Den ganzen Artikel lesen

Mehr Berichte zu den Besuchsrunden im HP8:
»Hier kann man Kunst neu denken!«
»Ein tolles Dorf mit Venedig-Potenzial«
Vielfalt im Viertel
Servus Nachbarn! Zu Besuch im Ateliergebäude Haus F
Er malt, wo der Gasteig Sendling entsteht: Benjy Barnhart im Interview
Ein Kaffee auf Reisen

 



Fotokunst in Folge

Noch vor dem ersten Bagger waren sie da: mehrere Amateur-Fotografinnen und -Fotografen, die das Gelände in Sendling seit Beginn der Bauarbeiten immer wieder in ihren Fokus nehmen. Anlass dafür bietet ein fotografisches Langzeitprojekt der Münchner Volkshochschule, geleitet vom Fotografen Gérard Pleynet. Wir stellen Fotograf*innen und ihre spannenden Werke in einer Serie vor.

Fotokunst von Andreas Weimann
© Andreas Weimann

Folge 1: Jacqueline Tebcharani
Folge 2: Andreas Weimann
Folge 3: Kathrin Bild
Folge 4: Helmut Wegmeth
Folge 5: Maximilian Allwein
Folge 6: Thomas Zimmermann
Folge 7: Emily Hoyos
Folge 8: Simone Stadler
Folge 9: Sarah Seifert

Alle wichtigen Fragen und Antworten zum Interimsquartier

Warum braucht es überhaupt ein Interimsquartier?

Um die Sanierung des Gasteig möglichst schnell und anwohnerschonend durchzuführen, muss das Haus während der Umbauzeit vollständig leer sein. Damit die Besucher*innen des Gasteig nahtlos auf sämtliche Gasteig-Angebote zugreifen können, wurde ein optimaler Interimsstandort gefunden: das Gelände an der Hans-Preißinger-Straße 4-8 (HP8) in Sendling. Dort ist ab 2021 das gesamte Programm des Gasteig zu erleben.

Was kostet das Interimsquartier?

Die Planungs- und Baukosten für den Gasteig HP8 betragen rund 70 Mio €. Davon kostet die Isarphilharmonie ca. 40 Mio €.
Für die Interimsphilharmonie sowie die Modulbauten wird nach der Interimszeit voraussichtlich ein Wiederverkaufserlös erzielt werden, der die Gesamtbelastung entsprechend reduzieren wird. Die Zahlen sind in Relation gesetzt zu den „laufenden“ Kosten des Gasteig-Betriebs, die auch ohne Auslagerung anfallen würden.

Wie sieht der Zeitplan aus?

Der Bau bzw. Umbau des Interimsquartiers wird Mitte 2021 abgeschlossen sein. Der Startschuss für den Gasteig HP8 wird dementsprechend Ende 2021 erfolgen.

Wo ist der Gasteig HP8 und wie ist er öffentlich zu erreichen?

Der Gasteig HP8 befindet sich an der Hans-Preißinger-Str. 4-8, neben dem Heizkraftwerk Süd. Vom Marienplatz zur Haltestelle Brudermühlstraße (U3) fahren Sie nur sieben Minuten, dazu kommen noch ca. fünf Minuten Fußweg. Von den Haltestellen Brudermühlstraße und Candidplatz (U1) erreichen Sie den Gasteig HP8 mit der Buslinie 54. (siehe auch Lageplan unten)

Wie sieht es mit den Parkplätzen aus?

Mit dem Auto findet man nahe am Mittleren Ring einen Parkplatz auf dem benachbarten Blumengroßmarkt und nimmt dann den Shuttle-Service direkt zur Kultur. 198 Parkplätze stehen dort zur Verfügung. Darüber hinaus werden momentan Gespräche zur Anmietung von weiteren Parkplatzflächen im Bereich des Großmarkts geführt. Auf dem HP8-Gelände wird es 14 Behindertenparkplätze geben.

Was passiert mit dem Gelände nach der Gasteig-Zwischennutzung?

Im Anschluss an die Interimsnutzung soll die Fläche an der Hans-Preißinger-Straße von den Stadtwerken München – wie schon länger geplant – entwickelt werden. Im Wesentlichen könnte dort Wohnungsbau entstehen.

Was passiert mit den bisherigen Nutzern des Areals?

Die meisten der derzeit auf dem Gelände arbeitenden Gewerbetreibenden und Künstler*innen können auch während der Interimsphase des Gasteig dort verbleiben. Das ist das Ergebnis eines von der Gasteig München GmbH, den Stadtwerken München und dem vor Ort ansässigen Architekten Clemens Bachmann gemeinsam entwickelten Konzepts. Zusätzlich unterstützte die Stadt München all diejenigen, deren Flächen nicht integriert werden konnten oder die das Areal proaktiv verlassen wollten.