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16.05.2022

Neue Partner: Der Gasteig und Italiens größtes Kulturzentrum setzen auf Vernetzung

Neue Partner: Der Gasteig und Italiens größtes Kulturzentrum setzen auf Vernetzung Renzo Piano hat das »Auditorium Parco della Musica Ennio Morricone« nach römischer Architekturtradition gebaut. Michael Amtmann/Gasteig

Seit letzter Woche sind das »Auditorium Parco della Musica Ennio Morricone« in Rom und der Gasteig offizielle Partner. Damit verbunden ist der Wunsch, gegenseitig Erfahrungen, Künstler*innen und auch Mitarbeiter*innen auszutauschen. Langfristig soll ein Netzwerk von Kulturzentren entstehen, um die kulturelle Zusammenarbeit auf europäischer Ebene zu stärken.

Freuen sich auf Kooperationen: Max Wagner vom Gasteig und José Manuel Irigoyen vom Auditorium © Michael Amtmann/Gasteig

Bereits der erste Ausflug nach Rom war spannend: Das »Auditorium Parco della Musica Ennio Morricone« und der Gasteig ähneln sich in mancherlei Hinsicht. So verfügt Roms Kulturzentrum unter anderem über mehrere unterschiedlich große Säle (bis maximal etwa 2.700 Plätze) und viele kleinere multifunktionale Räumlichkeiten. Alle Genres und künstlerischen Ausdrucksformen sind willkommen: Musik, Theater und Tanz, Kino, Literatur oder Ausstellungen finden im großen Gebäudekomplex ein Zuhause. Darüber hinaus ist das Auditorium Sitz der Musikakademie »Accademia Nazionale di Santa Cecilia« und beherbergt eine Bibliothek sowie mehrere Archive.

»Ich freue mich sehr, dass wir vor Kurzem die offizielle Partnerschaft mit dem größten italienischen Kulturzentrum besiegelt haben. Das Verbinden, Vernetzen und Vermitteln zählen wir im Gasteig zu unseren wichtigsten Aufgaben.«
Gasteig-Chef Max Wagner

Der italienische Architekt Renzo Piano hat das »Auditorium Parco della Musica Ennio Morricone« entworfen und 2002 an die Stadt Rom übergeben. Sämtliche Farben und Materialien, die für den Bau des Auditoriums verwendet wurden, erinnern an die römische Architekturtradition – weißer Stein (Travertin), rote Ziegel und Bleigrau, aus denen die Kuppeln berühmter Bauwerke u. a. des Pantheons gebaut wurden.

Rote Sitze, helles Holz: Der größte Saal ähnelt der Philharmonie im Gasteig Haidhausen © Michael Amtmann/Gasteig

Drei Hauptsäle, futuristisch wie drei Kapseln schon von weitem sichtbar, sind durch Foyers miteinander verbunden. Zentrale Anlaufstelle und beliebter Treffpunkt ist die große Open-Air-Arena, die als Freilichttheater und Piazza ein attraktives Ausflugsziel im Norden Roms darstellt. Auch deshalb, weil das Auditorium von einem etwa 30.000 qm großen Park umgeben ist; von dort ist es nicht weit bis zu den Ufern des Tibers, den Hügeln des Stadtteils Parioli sowie zum Olympischen Dorf.

Mit der neuen deutsch-italienischen Partnerschaft möchten sich Gasteig und Auditorium auf lange Sicht gegenseitig inspirieren und Kooperationen eingehen. Langfristig soll aus der Initiative ein Netzwerk von Kulturzentren entstehen. Ähnliche Einrichtungen in Frankreich, Spanien, Portugal, Finnland und Dänemark haben ihre Mitwirkung bereits zugesagt.

Mehr Infos (Englisch und Italienisch) zum »Auditorium Parco della Musica Ennio Morricone« gibt es hier.

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