Wolfgang Benz: Protest und Menschlichkeit
Buchvorstellung


| Saal X – Gasteig HP8

Eintritt frei, Anmeldung erforderlich


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Die Widerstandsgruppe »Onkel Emil« im Nationalsozialismus

1938 beschlossen die Journalistin Ruth Andreas-Friedrich und der Dirigent Leo Borchard, gemeinsam mit Gleichgesinnten Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime zu leisten. Ihre geheime »Clique« existierte in Berlin bis zu Borchards Tod 1945 und wurde später unter dem Namen »Onkel Emil« bekannt. Die Gruppe versorgte politisch Verfolgte und insbesondere untergetauchte Juden mit Lebensmitteln, Quartier und Papieren. Sie arbeitete auch mit der Weißen Rose zusammen, deren Flugblätter sie verbreitete. Auch die Tochter von Ruth, die Journalistin Karin Friedrich, die später u. a. für die Süddeutsche Zeitung arbeitete, war Mitglied der Widerstandsgruppe.

Wolfgang Benz, Zeithistoriker und Professor em. der Technischen Universität Berlin, erzählt die bewegende Geschichte einer kleinen Gruppe von Menschen, die sich unter Lebensgefahr für andere einsetzte.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: ilse.macek@gmx.de

Eine Kooperation von Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V., Regionale Arbeitsgruppe München, der Münchner Stadtbibliothek, der Münchner Volkshochschule und dem Reclam-Verlag.
 






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