Termeh 3. Iranisches Kulturfest  Kunst- und Sonderausstellung Hadi Mokhtarian

Termeh 3. Iranisches Kulturfest
Kunst- und Sonderausstellung


| Foyer Kleiner Konzertsaal

Eintritt frei



Ausstellung
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Kunstausstellung
mit Werken von Hadi Mokhtarian, Parisa Damandan, Mahbube Azadeh Ahmadi, Behruz Heschmat, Aliyar Rasti und Aida Bakhtiari: Der Iran fasziniert – und bleibt doch ein Land voller Kontraste. Zwischen Tradition und Moderne begeben sich kreative und mutige KünstlerInen auf eine künstlerische Gratwanderung zwischen Erlaubtem und Verbotenem.

Sonderausstellung
mit Bildern von Kindern. Laut neuestem Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation waren 2013 etwa 265 Millionen Kinder – 17 Prozent aller Kinder auf der Erde – weltweit mit gesundheitsschädlichen Arbeiten beschäftigt gewesen. Der Iran ist diesbezüglich auch keine Ausnahme. Den größten Anteil arbeitender Kinder machen die Kinder der Emigranten und Asylanten im Land aus. In den letzten Jahren haben sich mehrere inoffizielle Gesellschaftsaktivisten gebildet, die versuchen, die Kinder zu schützen und Kinderarbeit landesweit zu verhindern.

Auch die Organisation »Vereinigung zum Schutz der Arbeitenden und Strassenkindern« hat sich seit 1995 zur Aufgabe gemacht, dieses gesellschaftliche Problem mittels schulischer Ausbildung aus der Welt zu schaffen. Sie veranstaltet unter anderem Kurse für Kinder und versucht, ihnen Grundschulkenntnisse sowie kreative Künste beizubringen. Darüber hinaus lernen die Kinder in diesen Kursen, wie ein hygienisches Leben geführt werden kann und wie sie auf ihre Ernährung und ihre seelische und körperliche Gesundheit achten können. Auch wird der Versuch unternommen, ihnen eine kostenlose ärztliche Behandlung zu ermöglichen, und sie und ihre Mütter vor gewaltsamen Misshandlungen zu schützen. Es werden auch Kinderbetreuer ausgebildet, damit sie den Umgang mit den Kindern und die Bewältigung ihrer Probleme besser in den Griff bekommen.

Das Termeh-Festival beabsichtigt, durch die Präsentation von Bildern, die diese Kinder selbst gemalt haben, im Rahmen seiner Möglichkeiten zur Unterstützung dieser bedrohten Kinder beizutragen. In jedem Bild wird eine Geschichte erzählt, Geschichten, die den grauen Alltag in bunte Gemälde verwandeln.

Mit Unterstützung des KR
(Kunst, Kultur, München KKM und Differentia Art, München)




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