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Tape Art live mit Felix Rodewaldt und Fabifa40 Stunden Gasteig

Diese Veranstaltung liegt in der Vergangenheit.

Eine erleuchtete Fassade im Dunkeln, in einem Fenster ist ein Kunstwerk auf geklebten Ecken zu sehen.
Copyright: Felix Rodewaldt

Kunst am Bau: Die Tape-Artists Felix Rodewaldt und Valeryia Losikava, aka Fabifa versehen die Außenfassade von Haus K mit einem Kunstwerk. Alle können den Enstehungsprozeß live mitverfolgen.

Diese Veranstaltung liegt in der Vergangenheit.

Kunst am Bau: Die Tape-Artists Felix Rodewaldt und Valeryia Losikava, aka Fabifa versehen die Außenfassade von Haus K mit einem Kunstwerk. Alle können den Enstehungsprozeß live mitverfolgen.

Für Felix Rodewaldt (geb. 1988, München) wird der Raum selbst zum Kunstwerk. Im Spiel mit Wänden und anderen Oberflächen entwickelt er aus vorgefundenen architektonischen Strukturen neue Formen und Dimensionen. Ob Tape-Art oder Wandmalerei, er begreift die Innen- und Außenarchitektur des 21. Jahrhunderts als seine ganz persönliche Leinwand. Seine Kunst hat ihn dabei um den Erdball geführt: von Deutschland nach Frankreich, Spanien und Griechenland bis nach Odessa, New York Tokyo, oder Chennai.

Rodewaldts Art „Kunst am Bau“ besteht aus Wandbildern, die meist nur mit Selbstklebeband und/oder Wandfarbe arbeiten. Sie orientieren sich an den Konturen eines gegebenen architektonischen Objekts, um dessen geometrische Struktur in der Folge zu verformen und neue räumliche Dimensionen zu suggerieren.

Felix Rodewaldt ist aktuell Vorstand des gemeinnützigen Vereins zur Förderung urbaner Kunst. Dieser hat sich 2018 mit dem Zweck gegründet, die kulturelle Vielfalt in München zu stärken und kreative Freiräume für Künstler*innen jenseits der etablierten Institutionen zu schaffen. Dies erfolgt durch die Organisation von Ausstellungen und gemeinnützigen Aktionen von und mit lokalen, regionalen und internationalen Künstler*innen.

Valeryia Losikava (geb. 1987), bekannt als Fabifa, ist eine in Berlin lebende Künstlerin, die sich vor allem mit Klebebandkunst beschäftigt. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit Themen wie Selbstdarstellung, Identität und politischer Freiheit auseinander und bedient sich dabei einer charakteristischen Bildsprache aus kräftigen Linien und leuchtenden Farben. Fabifa gestaltete zudem die Fassade für das Illuseum Berlin (Museum der Illusionen).

Geboren und aufgewachsen in Minsk, Belarus, studierte sie zunächst Architektur und arbeitete später als Sicherheitsingenieurin, bevor sie sich ganz der Kunst zuwandte. Im Jahr 2015 zog sie nach Berlin, wo sie ein neues Gefühl kreativer und persönlicher Freiheit fand.Die Ofenheit der Stadt ermöglichte es ihr, sich von gesellschaftlichen Zwängen zu lösen und eine unverwechselbare künstlerische Stimme zu entwickeln

Mit Klebeband als Medium schaft sie eindrucksvolle Kompositionen, die grafische Präzision mit vielschichtiger Symbolik verbinden. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem in Deutschland, Frankreich, Mexiko und Spanien. Einzelausstellungen präsentierte sie in Cancún (2023), sowie in der Pink Dot Gallery, Berlin (2025). Ihre Werke befinden sich in zahlreichen Privatsammlungen.

Die Künstlerin steht vor einem ihrer Kunstwerke.
Valeryia Losikava Copyright: Valeryia Losikava
Der Künstler in einem gemusterten Pulli und Hut vor einer gestreiften Wand.
Felix Rodewaldt Copyright: Alexander Scharf

Diese Veranstaltung ist Teil des Festivals