SZ-Werkstattgespräch – Pressefreiheit in Gefahr


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Eintritt frei

Diese Veranstaltung liegt in der Vergangenheit.


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Literatur & Wissen – Vortrag
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In vielen Staaten gibt es keine oder nur eine stark eingeschränkte Pressefreiheit. Trotzdem forschen Journalistinnen und Journalisten täglich nach der Wahrheit, um Missstände ans Tageslicht zu bringen.
Wie gefährlich das sein kann und warum viele Journalistinnen und Journalisten aus ihren Heimatländern flüchten müssen, davon erzählen Lillian Ikulumet aus Uganda und Olaleye Akintola aus Nigeria aus eigener Erfahrung.

Ikulumet recherchierte als politische Reporterin zu einer Zeit, als in Ugandas Parlament die Einführung der Todesstrafe diskutiert wurde. In ihren Artikeln gab sie jenen eine Stimme, deren Leben durch einen entsprechenden Gesetzesentwurf bedroht war. Akintola zog durch seine journalistische Arbeit in der komplizierten politischen Gemengelage den Zorn verschiedener Machthaber auf sich. Heute leben und arbeiten beide in München und erfahren als SZ-Kolumnist(inn)en, wie sich Pressefreiheit anfühlt.

Moderation: Korbinian Eisenberger, Süddeutsche Zeitung. Er betreut in der SZ die Serie Neue Heimat.

Über die SZ-Werkstattgespräche
Journalistinnen und Journalisten der Süddeutschen Zeitung berichten anhand aktueller Themen und Beispiele über ihre Arbeit. Im Dialog mit dem Publikum gewähren sie Einblicke hinter die Kulissen der verschiedenen Redaktionen und in ihr Handwerk.

In Zusammenarbeit mit der Süddeutschen Zeitung und Journalisten helfen Journalisten (JhJ) (MSB)