SPIELART Theaterfestival – Doppelvorstellung  Laila Soliman | Ruud Gielens (Kairo | Antwerpen | Niedersachsen) – My Body Belongs To Me  Maria Domingos Tembe | Panaibra Gabriel Canda (Maputo) – Solo Für Maria Solo für Maria Fernando Nhavene

SPIELART Theaterfestival – Doppelvorstellung
Laila Soliman | Ruud Gielens (Kairo | Antwerpen | Niedersachsen) – My Body Belongs To Me
Maria Domingos Tembe | Panaibra Gabriel Canda (Maputo) – Solo Für Maria


| Carl-Orff-Saal

€ 18,–; erm. € 9,–

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Theater & Tanz – Theater
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Laila Soliman | Ruud Gielens (Kairo | Antwerpen | Niedersachsen)
My Body Belongs To Me


Arabisch, Deutsch und Englisch mit deutschen und englischen Übertiteln

»My Body Belongs To Me« ist eine dichte und direkte Theaterarbeit, die in einem minimalistischen Bühnensetting von den Darstellerinnen getragen wird. Aus dem Sudan und Eritrea kommend sind sie Mitglieder einer selbst organisierten Gruppe, die sich gegen FGM (female genital mutilation / weibliche Genitalverstümmelung) einsetzt. In »My Body Belongs To Me« stehen die Aktivistinnen – Mütter, Hausfrauen und Berufstätige – auf der Bühne, singen traditionelle Frauenlieder und erzählen mit bemerkenswerter Offenheit ihre sehr individuellen Lebensgeschichten: vom Heranwachsen als Frauen, vom Eingriff und seinen Folgen, ihrem Weg nach Deutschland, von Unterstützung und Solidarität – fern von Klischees.


Maria Domingos Tembe | Panaibra Gabriel Canda (Maputo)
Solo Für Maria


In englischer Sprache

Maria ist der Name der Mutter Gottes, der Name unzähliger Mütter und Töchter und der Name der Tänzerin auf der Bühne. Ein Name, auf den zahlreiche Vorstellungen von Weiblichkeit projiziert werden. In »Solo Für Maria« nimmt sich Maria Domingos Tembe den Konflikt zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und Selbstbehauptung vor. Im ersten Teil der (auto-)biografischen Choreografie führt die Tänzerin und Schauspielerin dem Publikum ihr Bewegungsrepertoire vor und lässt ihren Körper Sehgewohnheiten unterlaufen. Im zweiten Teil, inszeniert von Regisseur und Choreograf Panaibra Gabriel Canda, werden Frauenrechte und Gewalterfahrungen verhandelt. Indem sie sich den Blicken des Publikums nicht nur aussetzt, sondern diese auch mit großer Intensität zurückwirft, erzeugt Tembe eine Form von Intimität, die Gegenseitigkeit einfordert.

Alle Informationen zum Gesamtfestival finden Sie unter www.spielart.org.

(Spielmotor München e. V.)