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Münchner Philharmoniker: Schostakowitsch / Sibelius / Tschaikowskymit Daniel Lozakovich (Violine) & Krzysztof Urbański (Leitung)

Porträt des Dirigenten Krzysztof Urbański. Er trägt einen schwarzen Anzug und hält seinen Dirigentenstab in der Hand. Im Hintergrund ist verschwommen ein Publikum zu sehen.
Copyright: Sebastian Widmann

Wenn die Solo-Violine zerbrechlich und einsam über schimmernden Streichern anhebt, öffnet sich eine Klanglandschaft von eisiger Schönheit: Jean Sibelius fängt in seinem Violinkonzert die Weite und Stille des finnischen Nordens ein – eine Atmosphäre, die dem jungen schwedischen Geiger Daniel Lozakovich bestens vertraut ist.

Wenn die Solo-Violine zerbrechlich und einsam über schimmernden Streichern anhebt, öffnet sich eine Klanglandschaft von eisiger Schönheit: Jean Sibelius fängt in seinem Violinkonzert die Weite und Stille des finnischen Nordens ein – eine Atmosphäre, die dem jungen schwedischen Geiger Daniel Lozakovich bestens vertraut ist.

Im Finalsatz schlägt die Musik plötzlich um: Ein wilder Tanz, einst spöttisch als „Polonaise für Eisbären“ bezeichnet, reißt Solo-Violine und Orchester in einen virtuosen Strudel.

„Pathétique“, der Beiname von Peter I. Tschaikowskys letzter Symphonie, steht für ergreifende Emotionen und ungehemmte Leidenschaft. Das passt nicht ganz zum triumphalen Marsch des dritten Satzes, der gern vorzeitigen Applaus auslöst, umso besser aber zum langsamen Schlusssatz, einem resignativen „Adagio lamentoso“. Leise, erschöpft und schonungslos ehrlich verstummt hier das symphonische Schaffen des großen russischen Meisters.

Besetzung

  • Dirigent: Krzysztof Urbański
  • Violine: Daniel Lozakovich
  • MPhil

Programm

  • Dmitrij Schostakowitsch: Scherzo für Orchester fis-Moll op. 1
  • Jean Sibelius: Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47
  • Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 „Pathétique“

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