Münchner Philharmoniker: Schnittke / Brucknermit Alexander Melnikov & Pablo Heras-Casado
Pablo Heras-Casado und Alexander Melnikov widmen sich in diesem Programm der ebenso überraschenden wie faszinierenden Nähe zwischen Schnittke und Bruckner.
Pablo Heras-Casado und Alexander Melnikov widmen sich in diesem Programm der ebenso überraschenden wie faszinierenden Nähe zwischen Schnittke und Bruckner.
Alles, was Liebhaber an der Musik Anton Bruckners schätzen, ist in dieser frühen Symphonie bereits angelegt: weite Spannungsbögen und innige Klangmomente, jähe Abbrüche und machtvolle Steigerungen, burleske Einfälle und kraftvolle Rhythmen. Bruckner komponierte seine Zweite Symphonie 1871 in einer persönlichen Lebenskrise. Mit einem Zitat aus Joseph Haydns Passionsmusik „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ gibt Bruckner einen subtilen Hinweis auf seine eigene seelische Verfassung während der Entstehungszeit.
Alfred Schnittke wiederum greift in seinem Klavierkonzert das berühmte Adagio aus Bruckners Siebter Symphonie auf. Im selben Jahr, 1979, entstand auch Schnittkes Zweite Symphonie mit dem programmatischen Titel „Sankt Florian“ — eine bewusste Bezugnahme auf Bruckners geistiges und musikalisches Zentrum.
Besetzung
- Dirigent: Pablo Heras-Casado
- Klavier: Alexander Melnikov
- MPhil
Programm
- Alfred Schnittke: Konzert für Klavier und Streichorchester
- Anton Bruckner: Symphonie Nr. 2 c-Moll WAB 102