Verdi „Messa da Requiem“Gianandrea Noseda (Leitung), Orchester und Chor der Oper Zürich
Zu erleben ist Verdis Requiem im März, interpretiert von einem renommierten Solistenquartett sowie dem Orchester und Chor der Oper Zürich unter der Leitung von Gianandrea Noseda.
Zu erleben ist Verdis Requiem im März, interpretiert von einem renommierten Solistenquartett sowie dem Orchester und Chor der Oper Zürich unter der Leitung von Gianandrea Noseda.
„Ich arbeite an meiner Messe, und sogar mit größtem Vergnügen. Ihr werdet verstehen, sobald ich jetzt von Opern sprechen höre, gerät mein Gewissen in Aufruhr und ich schlage schleunigst das Kreuzzeichen! Was sagt Ihr dazu? Seid Ihr nicht erbaut von mir?“, kommentiert Giuseppe Verdi die Machtprobe zwischen Kunst und Kirche spöttisch, die sich abspielte, als er 1874 sein Requiem vollendete. Ausgerechnet in einer Zeit der Aufklärung, Wissenschaft und Revolution forderten die Geistlichen eine Rückkehr zur „reinen Kirchenmusik“ – und damit, dass der Künstler wieder hinter seinem Werk in die Anonymität zurücktritt. Jetzt erst recht, muss sich Verdi gedacht haben, denn sein Requiem wurde individueller, weltlicher und dramatischer als es je zuvor innerhalb des Genres zu hören war.
Mitwirkende
- Orchester und Chor der Oper Zürich
- Marina Rebeka, Sopran
- Agnieszka Rehlis, Mezzosopran
- Joseph Calleja, Tenor
- David Leigh, Bass
- Gianandrea Noseda, Leitung