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Münchner Philharmoniker: Dvořák / Bloch / StraussLorenzo Viotti (Leitung), Gautier Capuçon (Cello)

Der Cellist Gautier Capuçon sitzt frontal vor der Kamera und stützt sich seitlich mit dem Arm ab, während er seinen Bogen in der Hand hält.
Copyright: Anoush Abrar

Unter der Leitung von Lorenzo Viotti präsentieren die Münchner Philharmoniker ein buntes Programm – von einem italienischen Gassenhauer bis hin zu philosophischen Tönen.

Unter der Leitung von Lorenzo Viotti präsentieren die Münchner Philharmoniker ein buntes Programm – von einem italienischen Gassenhauer bis hin zu philosophischen Tönen.

5. Abonnementkonzert a

  • Gautier Capuçon, Cello
  • Lorenzo Viotti, Leitung

Ungestüm, feurig und übermütig ist die Ouvertüre „Karneval” von Antonín Dvořák – eine Hymne auf das Leben, das in der Faschingszeit besonders bunt und ausgelassen sein darf. Nachdenkliche, gar philosophische Töne schlägt dagegen Ernest Bloch in seiner „Schelomo”-Rhapsodie an, in der Gautier Capuçon als Solist am Cello die Stimme des legendären israelischen Königs Salomon verkörpert. Im Dialog mit seinem Volk, dargestellt durch das Orchester, sinniert Salomon über die menschliche Größe und die Sinnhaftigkeit des Lebens. Mit Richard Strauss’ musikalischem Reiseführer „Aus Italien” lässt es sich mitten im Winter wunderbar von der wärmenden Sonne des Südens träumen – nur der Schlusssatz, in dem Strauss den italienischen Gassenhauer „Funicolì, funicolà” verarbeitet, wird bei eingefleischten Karnevalisten andere Assoziationen wecken…

Programm

  • Antonín Dvořák: Konzertouvertüre „Karneval” op. 92
  • Ernest Bloch: „Schelomo”, hebräische Rhapsodie für Violoncello und Orchester
  • Richard Strauss: „Aus Italien” op. 16, Sinfonische Fantasie (G-Dur) für großes Orchester