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Münchner Philharmoniker: Sibelius / Rautavaara / Vaughan WilliamsTarmo Peltokoski (Leitung), Yuja Wang (Klavier)

Portrait von Pianistin Yuja Wang in einem schwarzen Kleid vor rotem Hintergrund
Copyright: Wel Lai

Die Werke zweier Finnen kombiniert Tarmo Peltokoski, ebenfalls Finne und mit 25 Jahren bereits Chefdirigent in Toulouse und Hongkong, mit der „Symphonie eines Londoners“, wie Ralph Vaughan Williams seine Zweite Symphonie gern bezeichnete. In Rautavaaras neoromantischem Ersten Klavierkonzert, gespielt von der virtuosen Yuja Wang, klingt an manchen Stellen der Geist Sibelius’ nach.

Die Werke zweier Finnen kombiniert Tarmo Peltokoski, ebenfalls Finne und mit 25 Jahren bereits Chefdirigent in Toulouse und Hongkong, mit der „Symphonie eines Londoners“, wie Ralph Vaughan Williams seine Zweite Symphonie gern bezeichnete. In Rautavaaras neoromantischem Ersten Klavierkonzert, gespielt von der virtuosen Yuja Wang, klingt an manchen Stellen der Geist Sibelius’ nach.

Wenn es in Finnland so etwas wie eine heimliche Nationalhymne gibt, dann ist es die Tondichtung „Finlandia“ von Jean Sibelius. Geschrieben in einer politisch aufgeheizten Zeit, als Finnland um die Unabhängigkeit von Russland kämpfte, erklingt „Finlandia“ noch heute bei vielen offiziellen Anlässen. Sibelius’ musikalisches Erbe trat sein Landsmann Einojuhani Rautavaara an.

Ähnlich wie Sibelius in seinen Symphonien musikalische Landschaftsbilder hervorbrachte, schuf Vaughan Williams in seiner „A London Symphony“ eine Musik gewordene Großstadtimpression mit nebelverhangenen Klängen, Anspielungen auf die urbane Unterhaltungskultur und der berühmten Glockenmelodie des Westminster Palace als unverkennbares Lokalkolorit.

Programm

  • Jean Sibelius: „Finlandia“ op. 26
  • Einojuhani Rautavaara: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 op. 45
  • Ralph Vaughan Williams: Symphonie Nr. 2 „A London Symphony“ (Endfassung von 1933/36)

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