Zum Hauptinhalt springen

Münchner Philharmoniker: Lehmann-Horn / Ravel / StrawinskySanttu-Matias Rouvali (Leitung), Alice Sara Ott (Klavier)

Dirigent Santtu-Matias Rouvali
Copyright: Marco Borggreve

Die unermesslich schwierigen Umstände, denen Kulturschaffende während der Corona-Pandemie ausgesetzt waren, hinterließen beim Starnberger Komponisten Markus Lehmann-Horn ein Wechselbad der Emotionen. Aus dieser Gefühlslage heraus entstand „Empörung“, ein energiegeladenes Orchesterwerk, das vom rund um das Orchester positionierten Schlagwerk befeuert wird.

Die unermesslich schwierigen Umstände, denen Kulturschaffende während der Corona-Pandemie ausgesetzt waren, hinterließen beim Starnberger Komponisten Markus Lehmann-Horn ein Wechselbad der Emotionen. Aus dieser Gefühlslage heraus entstand „Empörung“, ein energiegeladenes Orchesterwerk, das vom rund um das Orchester positionierten Schlagwerk befeuert wird.

  • Alice Sara Ott, Klavier
  • Santtu-Matias Rouvali, Leitung

Von einem unbeirrbaren Willen angetrieben überwand der Pianist Paul Wittgenstein sein tragisches Schicksal. Der junge Pianist hatte im Ersten Weltkrieg seinen rechten Arm verloren, dennoch drängte es ihn zurück auf die Konzertbühne. Bei Maurice Ravel bestellte er ein Klavierkonzert für die linke Hand, ein hochvirtuoses und zugleich emotional fesselndes Meisterwerk. Die in München bestens bekannte Pianistin Alice Sara Ott stellt sich der Herausforderung, nur mit einer Hand die Illusion eines zweihändigen Werks zu erwecken. Bei seiner Uraufführung löste Strawinskys „Le sacre du printemps“ einen geschichtsträchtigen Skandal aus – heutzutage schockiert die Musik das Publikum nicht mehr, aber ihre urwüchsige Kraft und elementare Wirkung beeindrucken noch immer.

Programm

  • Markus Lehmann-Horn: „Empörung“ (Uraufführung und Auftragswerk)
  • Maurice Ravel: Klavierkonzert für die linke Hand
  • Igor Strawinsky: „Le sacre du printemps” (Das Frühlingsopfer)
  • Peter Tschaikowsky: „Francesca da Rimini” e-Moll op. 32
  • Bryce Dessner: Klavierkonzert, Auftragswerk und deutsche Erstaufführung