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Münchner Philharmoniker: Rameau / BeethovenRaphaël Pichon (Leitung)

Dirigent Raphaël Pichon sitzt vor einigen Celli
Copyright: Piergab

Pichon, der 2019 beim Festival in Aix-en- Provence in einer Aufsehen erregenden szenischen Produktion Mozarts Requiem zum Tanzen gebracht hat, stellt die im Konzertsaal selten zu hörenden Tanzsätze aus Jean-Philippe Rameaus Opern zu einer Konzertsaalrarität zusammen.

Pichon, der 2019 beim Festival in Aix-en- Provence in einer Aufsehen erregenden szenischen Produktion Mozarts Requiem zum Tanzen gebracht hat, stellt die im Konzertsaal selten zu hörenden Tanzsätze aus Jean-Philippe Rameaus Opern zu einer Konzertsaalrarität zusammen.

Im gesamten Beethoven’schen Symphonienkosmos gibt es keinen Satz, der so energiegeladen vorwärtsdrängt, so rhythmisch, so tänzerisch sprüht wie der Schlusssatz von Beethovens Siebter Symphonie. Auch die anderen Sätze der „Siebten“ werden vom tänzerischen Moment dominiert, selbst der getragene zweite Satz, der an eine Pavane, einen langsamen Schreittanz denken lässt. Die Betonung des Rhythmischen ließ Richard Wagner zu dem Schluss kommen, die „Siebte“ sei die „Apotheose des Tanzes“.

An Wagners Bezeichnung knüpft Raphaël Pichon mit seiner „imaginären Orchestersuite“ an. In der französischen Oper des Hochbarocks durften vielfältige Tanznummern, auch  „Divertissements“ genannt, auf keinen Fall fehlen.

Programm

  • Jean-Philippe Rameau: „L’Apothéose de la Danse“, Suite d’orchestre imaginaire (Tänze aus „Les Indes Galantes“, „Les Fêtes d’Hébé“, „Castor et Pollux“, „Les Boréades“ u. a., zusammengestellt von Raphaël Pichon)
  • Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Im Anschluss MPhil Late mit Claus Reichstaller in Halle E

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