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Münchner Philharmoniker: Beethoven / MahlerLahav Shani (Leitung), Seong-Jin Cho (Klavier)

Portrait von Pianist Seong Jin Cho, der neben Säulen über einem Geländer lehnt
Copyright: Stephan Rabold

Zwei Erstlingswerke, die bei ihren Uraufführungen aufhorchen ließen: Mit seinem Ersten Klavierkonzert präsentierte sich Ludwig van Beethoven in Wien erfolgreich als Klaviervirtuose, der weiß, was er kann – nicht nur pianistisch sondern auch kompositorisch. Und auch Gustav Mahler erntete mit seiner Symphonie Nr. 1 viel Lob als wegweisender, innovativer Komponist.

Zwei Erstlingswerke, die bei ihren Uraufführungen aufhorchen ließen: Mit seinem Ersten Klavierkonzert präsentierte sich Ludwig van Beethoven in Wien erfolgreich als Klaviervirtuose, der weiß, was er kann – nicht nur pianistisch sondern auch kompositorisch. Und auch Gustav Mahler erntete mit seiner Symphonie Nr. 1 viel Lob als wegweisender, innovativer Komponist.

In seinem symphonischen „Gesellenstück“ finden sich bereits jene unverwechselbaren Merkmale, die die späteren Symphonien Mahlers auszeichnen werden: emotionale Extreme, Groteske und Verschmelzung von Gebrauchs- und Kunstmusik. Bei aller Nähe zu seinem Vorbild Mozart weist Beethoven in seinem anspruchsvollen Klavierkonzert Nr. 1 eigenen Gestaltungswillen auf: Souverän auftrumpfend, harmonisch überraschend, aber auch lyrisch, wie im berühmten langsamen Satz mit dem in großer Gelassenheit frei schwingenden Thema.

Der weltweit gefeierte Pianist Seong-Jin Cho, einer der vielversprechendsten Pianisten seiner Generation, schlüpft in Beethovens Klavierkonzert Nr. 1 in die Rolle des selbstbewusst auftretenden aber auch tiefgründigen Solisten.

Programm

  • Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15
  • Gustav Mahler: Symphonie Nr. 1 D-Dur „Titan“

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