Moritz Eggert: »Die Tiefe des Raumes. Ein Fußballoratorium«  für großes Orchester, vier Solistinnen und Solisten, gemischten Chor und drei Sprecher  Uraufführung bei der Ruhrtrienale 2007 (links) – Moritz Eggert (rechts) Ursula Kaufmann (links) - Katharina Dubno (rechts)

Moritz Eggert: »Die Tiefe des Raumes. Ein Fußballoratorium«
für großes Orchester, vier Solistinnen und Solisten, gemischten Chor und drei Sprecher


| Philharmonie

€ 20,–; erm. € 8,–


Für Ralph Gunesch wird der Schauspieler Wowo Habdank die Rolle des Trainers übernehmen.

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Musik – Moderne E
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Eine Komposition im Auftrag des Kulturprogramms der FIFA 2006
Michael Klaus, Libretto
Münchner Erstaufführung

Sängerinnen und Sänger:
Ania Vegry, Tugend (Sopran)
Ruth-Maria Nicolay, Laster (Mezzosopran)
Simon Bode, Spieler (Tenor)
Christian Miedl, Journalist (Bariton)

Sprecher:
Ulf Peter Schmitt, Alt-Internationaler (Sprecherrolle)
Daniel Herzog, Reporter (Sprechrolle)
Wowo Habdank, Trainer (Sprechrolle)

Chor und Orchester der Musikakademie der Studienstiftung des deutschen Volkes
Christian Jeub, Choreinstudierung
Leitung: Moritz Eggert

Fußball und klassische Musik sind zwei Dinge, die bislang nicht unbedingt zusammengebracht wurden. Dem Münchner Moritz Eggert ist dieser Brückenschlag mit seinem »Fussballoratorium« geglückt, das er 2005 für die RuhrTriennale im Auftrag der FIFA für das Kulturprogramm komponiert hat. Eggerts Oratorium mit dem Titel »Die Tiefe des Raumes« (angelehnt an ein Zitat von Karl-Heinz Bohrer über Günter Netzer) ist ein groß besetztes Werk. Die Komposition vereint alles, was Fußball und klassische Musik ausmachen: Opulenz, Emotion und eine heldenhafte Geschichte. Aus dem Stadion berichten zwei Halbzeiten und Nachspielzeit lang ein Symphonieorchester, vier Gesangssolistinnen und -solisten, ein Chor und drei Sprecher. Ganz im traditionellen Sinne des Oratoriums erzählt die Geschichte den Leidensweg eines Kickers auf seinem Weg zum Fußballgott.

Ausführende sind neben namhaften Solistinnen sowie Solisten und Sprechern 150 Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Alumnae und Alumni der Studienstiftung des deutschen Volkes, die alljährlich in einer Musikakademie in den Südtiroler Alpen groß besetzte Chor- und Orchesterwerke erarbeiten. Moritz Eggert, selbst Alumnus der Studienstiftung und einer der meistgespielten deutschen Gegenwartskomponisten, markierte mit diesem vielbesprochenen Werk eine neue Entwicklung der Musik im 21. Jahrhundert, die höchste musikalische Ansprüche mit unmittelbarer Verständlichkeit verbindet. Sein Oratorium ist ein großes (ironisches) Fußballfest, in dem auf verblüffende Weise deutlich wird, wie nahe sich das Bühnen- und das Feldspiel eigentlich sind. Endlich wird das Fußballoratorium auch in München, der Heimat des Komponisten und des Fußballs, aufgeführt.

Mit freundlicher Unterstützung des KR
(Studienstiftung des Deutschen Volkes e. V., Bonn)