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Mnozil Brass: „Strau$$ – Ein Tänzchen zwischen den Stühlen“

Diese Veranstaltung liegt in der Vergangenheit.

Die sieben Musiker der Band in schwarzen Anzügen mit Geigen in der  Hand grupieren sich um ein Johann Strauß Denkmal.
Copyright: Maria Frodl

Mehr als dreißig Jahre schon kurven die sieben Kapazunder von Mnozil Brass mit großer Selbstverständlichkeit und blitzenden Blasgeräten zwischen Johann Strauss und Frank Sinatra hin und her, zwischen Schostakowitsch und Prince oder auch leidenschaftlich gern von Schubert rüber zu ihren Wahlverwandten von Queen.

Diese Veranstaltung liegt in der Vergangenheit.

Mehr als dreißig Jahre schon kurven die sieben Kapazunder von Mnozil Brass mit großer Selbstverständlichkeit und blitzenden Blasgeräten zwischen Johann Strauss und Frank Sinatra hin und her, zwischen Schostakowitsch und Prince oder auch leidenschaftlich gern von Schubert rüber zu ihren Wahlverwandten von Queen.

Dass das walzerbesoffene „Duidu, Duidu“ und sein relaxtes Pendant „Dudidubidu“ tatsächlich nur einen Katzensprung, nicht viel mehr als „a warm embracing dance away“ voneinander entfernt sind – das ist den Meistern von Mnozil Brass schon seit Ewigkeiten klar.

Die weihevolle Erhabenheit der einen Seite kümmert sie ebenso wenig wie die vermeintliche Banalität der anderen. Aber Strauss – den sowohl Brahms, Wagner und Verdi, als auch die Handwerker und die Mädels aus der Vorstadt (und selbst ein Gershwin) glühend verehrten – er war der Urvater des nonchalanten Tändelns zwischen den Stühlen. Strauss produzierte als Erster Hits am Laufmeter, er nahm sich einen Arrangeur um schneller arbeiten zu können und begriff, dass er mit seinen Brüdern zusammen seinen Sound weltweit reproduzieren konnte. Er war der Erste der E und U unterlief und als Walzerkönig zum Massenphänomen wurde – süßer die Kassen nie klingelten.

In Strau$$ enthüllen Mnozil Brass aus ihrer Sicht alles über Strau$$. Auch das Letzte.