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Münchner Philharmoniker: Martin / Lisztmit Benjamin Bruns (Tenor) & Fabio Luisi (Leitung)

Dunkler Konzertsaal, Blick in den Zuschauerraum mit Sitzen und der Lichtregie. Die Musiker*innen stehen mit ihren Instrumenten zwischen den Sitzreihen
Copyright: Judith Buss

In diesem Konzertprogramm lädt Dirigent Fabio Luisi zu einer Entdeckungsreise durch zwei hörenswerte Raritäten des Konzertrepertoires ein.

In diesem Konzertprogramm lädt Dirigent Fabio Luisi zu einer Entdeckungsreise durch zwei hörenswerte Raritäten des Konzertrepertoires ein.

Bei der monumentalen „Faust-Symphonie“ von Franz Liszt handelt es sich nicht um Programmmusik im deskriptiven Sinn, sondern um ein faszinierendes musikalisches Gedankenexperiment: Jeder der drei Sätze ist einer der Hauptfiguren aus Goethes „Faust I“ gewidmet. Die eindrucksvoll klingenden psychologischen Tableaus von Faust, Gretchen und Mephisto gipfeln in einem mystischen Chorfinale mit Solo-Tenor.

Auch Frank Martins Konzert für sieben Blasinstrumente, Pauken, Schlagzeug und Streicher überschreitet konventionelle Gattungsnormen. Mit sieben gleichberechtigten Bläsersolist*innen spielt das Werk virtuos mit den Grenzen zwischen Solo- und Gruppenkonzert, zwischen individueller Brillanz und symphonischem Zusammenklang. Martin lässt die charakteristischen Stimmen der Instrumente plastisch hervortreten und zugleich zu einem organischen Ganzen verschmelzen — als entstünde aus ihnen ein wundersames, facettenreiches Meta-Instrument.

Besetzung

  • Dirigent: Fabio Luisi
  • Tenor: Benjamin Bruns
  • MPhil

Programm

  • Frank Martin: Konzert für sieben Blasinstrumente, Pauken, Schlagzeug und Streichorchester
  • Franz Liszt: „Eine Faust-Symphonie“ in drei Charakterbildern für Tenor, Männerchor und Orchester

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