Lateinamerika trifft Deutschland  mit Jorge Glem, César Orozco, Rebecca Friedman und Wilbert Pepper Veranstalter

Lateinamerika trifft Deutschland
mit Jorge Glem, César Orozco, Rebecca Friedman und Wilbert Pepper


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€ 20,–; erm. € 15,– (Kinder von 13 bis 18 Jahren & Studierende); Eintritt frei (Kinder unter 13 Jahren)

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Musik – Weltmusik
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Jorge Glem, venezolanisches Cuatro
César Orozco, Klavier
Rebecca Friedman, Violine
Wilbert Pepper, Kontrabass

Vier Künstler aus Venezuela, Kuba und Deutschland entführen das Publikum auf eine Klangreise durch die traditionelle Musik der Karibikküste und den Süden Deutschlands. Virtuos zeigen sie die Ursprünge der repräsentativen Rhythmen der jeweiligen Region, die verwendeten Instrumente und die kulturellen Gemeinsamkeiten beider Kontinente.

Es wird ein Abend voller Überraschungen, der den Raum mit extravaganten Klängen füllen wird, in der auch die Verschmelzung der Volksmusik mit urbanen Genres gezeigt wird, die den ständigen Wandel der Kultur widerspiegeln und durch die neue Formen des kulturellen Ausdrucks entstehen. Mit Stücken aus dem Album »Stringwise« von Jorge Glem (Latin Grammy 2019) und César Orozco wird die Reise zu einem Ende finden.

Jorge Glem aus Venezuela, der außerdem auch die Mandoline spielt und als Komponist und Produzent tätig ist, ist wahrscheinlich der beste lebende Maestro des venezolanischen Cuatro. Er hat vergangenes Jahr einen Latin Grammy für ein Projekt mit C4Trio gewonnen. Glem, der aktuell in New York lebt, hat sich vorgenommen, das Cuatro als universelles Instrument zu präsentieren. Er ist unter anderem gemeinsam mit Paquito D’Rivera, Jordan Rudess, Rubén Blades, Carlos Vives, Calle 13, Natalia Lafoucarde, Guaco, Desorden Público, Ensamble Gurrufío, Gualberto Ibarreto und Etienne Charles aufgetreten, und hat den traditionellen Sound seines Instruments mit Genres wie Jazz, Salsa, Bluegrass, Rock und Pop fusioniert.

César Orozco aus Kuba, begründete seine imposante Karriere als Pianist, Arrangeur, Komponist und Produzent in Venezuela. Am Peabody Institute der John Hopkins Universität in Baltimore legte er ein Postgraduiertendiplom für Jazzpiano ab. In New York ist er ein gefragter Pianist, und ist unter anderem bereits mit Paquito D’Rivera, Pedrito Martinez, Gary Thomas, Yosvany Terry, Gilberto Santa Rosa, Luis Enrique, Itai Kriss, Troy Roberts, Paul Bollenback und Giovanni Hidalgo aufgetreten.

Rebecca Friedman – die gebürtige Münchnerin mit US-amerikanischen Wurzeln kam nach ihren musikalischen Anfängen am Klavier mit acht Jahren zur Violine. Während ihrer Schulzeit am musischen Gymnasium wurde Rebecca Friedmans musikalische Laufbahn durch die rege Konzerttätigkeit mit diversen Orchestern, Chören und Ensembles geprägt. Mit 16 Jahren wurde sie als Austauschschülerin in Venezuela Orchestermitglied des sozialen Musikprojektes »El Sistema« in Ciudad Guayana, wo sie auch die venezolanische und lateinamerikanische Musik kennen und lieben lernte. Während ihres Studiums der Musikpädagogik, Ethnologie und Amerikanistik zog es Rebecca Friedman immer wieder ins Ausland, wo sie als ehrenamtliche Geigenlehrerin in diversen sozialen Musikprojekten tätig war. Seit 2017 ist Rebecca Friedman freie Mitarbeiterin des Education-Teams von »Spielfeld Klassik«, dem Musikvermittlungsprogramm der Münchner Philharmoniker. Außerdem arbeitet sie als Musikjournalistin beim Bayerischen Rundfunk und ist als freischaffende Instrumentalpädagogin und Musikerin tätig.

Wilbert Pepper – Wilbert Pepper wurde in Caracas (Venezuela) geboren, wo er schon mit fünf Jahren den Kontrabass für sich entdeckte. Seine musikalische Ausbildung erhielt er in dem sozialen Musikprojekt »El Sistema«, wo er bereits mit elf Jahren als Stipendiat Mitglied des weltweit renommierten Jugendsinfonieorchesters Teresa Carreño Youth Orchestra wurde und neun Jahre lang unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Simon Rattle und Gustavo Dudamel auftrat. Auf zahlreichen Konzerttourneen nach Europa und Asien bespielte er mit dem Orchester die Bühnen der Welt – darunter auch die Mailänder Scala, die Münchner Philharmonie, die Royal Festival Hall London und die Symphony Hall Shanghai. Neben seiner klassischen Ausbildung hat er immer auch sein Interesse für andere Musikgenres verfolgt. Wilbert Pepper lebt als freischaffender Musiker in München, wo er sowohl solistisch, als auch mit verschiedenen Ensembles und Klangkörpern auftritt. Seine Bandbreite reicht von Klassik bis Hip-Hop über Jazz, Pop, Weltmusik und Fusion.

Der Veranstalter Kitiplás, ist eine in Deutschland gegründete Gesellschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, mit Hilfe der Musik interkulturelle Begegnungsräume schaffen, und durch Konzerte, Workshops und partizipative Veranstaltungen die Interaktion zwischen Bürgern verschiedener Nationen zu fördern.

Mit Unterstützung des Migrationsbeirats und des KR
(Kitiplás GbR, Gil Pernia Gleibis Coromoto und Carolina Lares Jaffé, Berlin)






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