Konzert des BRSO: Staud, Nielsen, SibeliusChristoph Sietzen (Schlagwerk) & Santtu-Matias Rouvali (Leitung)
Erstmal vibriert es: mit „Whereas the Reality Trembles“ von Johannes Maria Staud. Percussionist Christoph Sietzen lässt Stauds vielschichtige „Melodien“ mit elektrisierender Präzision aufleuchten. Am Pult führt Santtu-Matias Rouvali durch diesen Abend, der die spannenden Gegensätze sicher nicht glätten, sondern mit Verve herausschälen wird.
Erstmal vibriert es: mit „Whereas the Reality Trembles“ von Johannes Maria Staud. Percussionist Christoph Sietzen lässt Stauds vielschichtige „Melodien“ mit elektrisierender Präzision aufleuchten. Am Pult führt Santtu-Matias Rouvali durch diesen Abend, der die spannenden Gegensätze sicher nicht glätten, sondern mit Verve herausschälen wird.
In „Whereas the Reality Trembles“, das u. a. auch vom BRSO in Auftrag gegeben wurde, ist das Schlagwerk – das auch auf hängenden Blumentöpfen und Fliesen spielt – nicht nur rhythmischer Motor, sondern seismografischer Erzähler.
Carl Nielsens Ouvertüre zu „Maskarade“ sprüht danach vor nordischem Esprit – ein tönendes Augenzwinkern voller Energie. Bis der Abend schließlich bei Jean Sibelius’ Dritter Symphonie anlangt: von geschmeidiger Klarheit und fern jeder romantischen Überhöhung.
Programm
- Johannes Maria Staud: „Whereas the Reality Trembles“ für Percussion und Orchester
- Carl Nielsen: Ouvertüre zu „Maskarade“
- Jean Sibelius: Symphonie Nr. 3 C-Dur, op. 52
Mitwirkende
- Santtu-Matias Rouvali: Dirigent
- Christoph Sietzen: Schlagwerk
- Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Konzerteinführung um 18:45 Uhr