Konzert des BRSO: Sibelius, Barber und MoussaRenaud Capuçon (Violine) & Osmo Vänskä (Leitung)
Unter der Leitung von Osmo Vänskä und mit Unterstützung des einfühlsamen Violinisten Renaud Capuçon, bringt das Orchester des BR einen Hauch des Paradies in die Isarphilharmonie.
Unter der Leitung von Osmo Vänskä und mit Unterstützung des einfühlsamen Violinisten Renaud Capuçon, bringt das Orchester des BR einen Hauch des Paradies in die Isarphilharmonie.
In „Elysium“ eröffnet Samy Moussa seine Vision vom Paradies mit Brucknerischen Untertönen und sich langsam verschiebenden Glissando-Akkorden, aus denen nach und nach die Melodie emporsteigt. Wie kraftvolle, dramatische, gleißende Wellen aus Ton. Anschließend schmiegt sich Renaud Capuçons Geige in Samuel Barbers emotionalem, schwelgerischem Violinkonzert ans Ohr – und spielt gleichzeitig auf das große Finale zu: Jean Sibelius’ „Erste Symphonie“. Der Komponist selbst sagte: „Meine Symphonien sind Musik, erdacht und ausgearbeitet als Ausdruck der Musik, ohne irgendwelche literarische Grundlage. Ich bin kein literarischer Musiker, für mich beginnt Musik da, wo das Wort aufhört.“
Prädestiniert für dieses Werk ist der finnische Dirigent und Sibelius-Experte Osmo Vänskä, der mit 73 Jahren sein BRSO-Debüt gibt.
Mitwirkende
- Osmo Vänskä: Dirigent
- Renaud Capuçon: Violine
- Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Konzerteinführung um 18:45 Uhr