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Schwarzweiß-Portät der Künstlerin Khatia Buniatishvili. Sie hat die Augen geschlossen und lockige Haarsträhnen fallen ihr ins Gesicht.
Copyright: Esther Haase Sony Classical

Bei ihrem Klavierrezital in der Isarphilharmonie präsentiert die Künstlerin ein facettenreiches Programm, das die ganze Palette ihrer Ausdruckskraft zu entfalten vermag. Ein Konzerterlebnis am Sonntagnachmittag, das tief berührt und die ganze lebendige Kraft des Klavierspiels offenbart.

Bei ihrem Klavierrezital in der Isarphilharmonie präsentiert die Künstlerin ein facettenreiches Programm, das die ganze Palette ihrer Ausdruckskraft zu entfalten vermag. Ein Konzerterlebnis am Sonntagnachmittag, das tief berührt und die ganze lebendige Kraft des Klavierspiels offenbart.

Kaum eine Pianistin vereint Temperament und Zartheit so selbstverständlich wie Khatia Buniatishvili. Die georgisch-französische Musikerin beeindruckt mit einer einzigartigen Kombination aus expressiver Virtuosität und tiefem emotionalen Ausdruck. Ihr lyrisch-leuchtender Ton und ihre nahezu grenzenlose dynamische Bandbreite machen sie zu einer Ausnahmeerscheinung auf den internationalen Konzertpodien. Kritiker loben ihre schillernde Bühnenpräsenz und die Fähigkeit, mit ihrer Musik eine Verbindung zu jedem einzelnen Zuhörer aufzubauen. Für Buniatishvili ist die Musik stets eine persönliche Entdeckung: „Wir stehen im Dienst der Musik, der Komponisten, aber als Vermittler zwischen ihnen und dem Publikum offenbaren wir auch unsere eigenen Emotionen. Das macht uns verletzlich, doch es schafft eine tiefere, menschliche Verbindung“, so die Pianistin im Gespräch mit BR-Klassik.

Programm

  • Schumann: Fantasie C-Dur op. 17
  • Brahms: Rhapsodie g-Moll op. 79/2
  • Brahms: Intermezzo Es-Dur op. 117/1
  • Brahms: Intermezzo b-Moll op. 117/2
  • Brahms: Intermezzo A-Dur op. 118/2
  • Chopin: Scherzo Nr. 2 b-Moll op. 31
  • Sofia Gubaidulina: „Lied des Fischers“ aus „Musical Toys“
  • Prokofjew: Sonate Nr. 7 B-Dur op. 83