Horacio Lavandera – Klavierabend Veranstalter

Horacio Lavandera – Klavierabend


| Kleiner Konzertsaal

€ 20,–; € 10,– (erm.)

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Musik – Klassik E
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Horacio Lavanderas Brückenschlag auf schwarz-weißen Tasten

Bereits im Alter von 16 Jahren gewann der im Jahr 1984 in Buenos Aires geborene Künstler 2002 den Umberto Micheli Wettbewerb im Teatro alla Scala in Mailand. Klaus Kalchschmid schrieb damals in der Süddeutschen Zeitung: »Dass Horacio Lavandera mit seinen 17 Jahren glänzend Klavier spielen kann, wird schon in den ersten Minuten deutlich.« Sein umfangreiches Repertoire reichte von Barockmusik bis zu zeitgenössischer Musik. Für seine Interpretation von Ravels Klavierkonzert in G-Dur wurde er in der Endrunde mit dem Sonderpreis des Philharmonischen Orchesters der Scala ausgezeichnet.

Der lateinamerikanische Pianist kann mit seinen 32 Jahren auf eine beachtliche musikalische Karriere von 15 Jahren verweisen. Als Gewinner zahlreicher internationaler Wettbewerbe erhält Horacio Lavandera Einladungen zu Auftritten mit namhaften Orchestern und Klavierabenden in Amerika, Asien und Europa. Er ist sowohl als Solist, Komponist und Dirigent tätig. Als Solist trat er zusammen mit dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Orquesta Sinfónica de Radio Televisión Española, den London Chamber Pleyers, dem Orquesta Estable del Teatro Real und dem Orchestra Nazionale di Santa Cecilia unter Dirigenten wie Charles Dutoit und Antonio Pappano auf.

Und nicht nur in der Interpretation klassischer Komponisten hat sich Horacio Lavandera in den letzten Jahren einen Namen gemacht, sondern auch im Bereich der zeitgenössischen Musik. Gemeinsam mit Karl Stockhausen arbeitete er an der Interpretation dessen Werke. Sowohl in seiner Rolle als Pianist wie auch Komponist seiner Programme ist er stets bestrebt, das Alte mit dem Neuen zu verbinden. Er studierte u. a. bei Maurizio Pollini und Charles Rosen.

Nach dem großen Erfolg im Vorjahr kommt Horacio Lavandera nun mit seinem Solo Recital in den Kleinen Konzertsaal. Neben den großen Meistern wie Beethoven, Bach und Wagner präsentiert der Pianist auch heuer Dino Saluzzi, einen bedeutenden zeitgenössischen argentinischen Komponisten, der klassische und zeitgenössische Musikrichtungen mit andiner Folklore, Tango und Jazz vereint. Den Movens, die Klavierstücke Saluzzis mit Werken großer Meister deutscher Klassik zu verbinden, begründet Lavandera mit der musikalischen Rhetorik, die sich in diesen Stilen in ihrer ureigensten Form wiederfindet.

(Horacio Lavandera, ES-Madrid)


  • Komponist: Ludwig van Beethoven (1770–1827)Werke: Klaviersonate Nr. 8 in c-Moll op. 13 »Pathétique«, Klaviersonate Nr. 23 in f-Moll op. 57 »Appassionata«
  • Komponist: Dino Saluzzi (1935*)Werk: Drei Stücke
  • Komponist: Johann Sebastian Bach (1685–1750)Werk: »Wohltemperiertes Klavier« I
  • Komponist: Richard Wagner (1813–1883) / Franz Liszt (1811–1886)Werk: Isoldens Liebestod aus Wagner's Tristan und Isolde, S.447




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