Hope is Maybe Licht am Horizont, Etching on Paper, 20 x 30 cm Susanne Pohl, Neuburg

Hope is Maybe


| Foyer Kleiner Konzertsaal

Eintritt frei

Diese Veranstaltung liegt in der Vergangenheit.



Ausstellung
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Vernissage:
Do 27.9., 18:30 Uhr


Was ist Hoffnung? Lässt sie sich definieren? Kann man sie teilen? Nachvollziehen? Oder ist sie rein subjektives Empfinden, geprägt von unserem kulturellen Hintergrund? Unserer Sprache? Unserer Erfahrung?

Diese Fragen legt Michael Härteis zugrunde, als er Asylsuchende zum Begriff Hoffnung befragte. Entstanden ist daraus eine Zitatensammlung, die als Inspirationsquelle für internationale Künstler/innen diente. Mehr als 150 Kunstschaffende aus allen fünf Kontinenten haben über 280 digitale Abbildungen von Kunstwerken eingereicht. Die Ausstellung zeigt nun 75 Werke, die von einer internationalen Jury ausgewählt wurden.

»Hope is Maybe« – Hoffnung als Vielleicht: Diese Antwort eines jungen Mannes aus Nigeria – einem Land, aus dem 2017 ein Großteil der Asylanträge vom Bundesamt negativ beschieden wurde – hat der Ausstellung ihren Titel gegeben.

Das Kunstprojekt ist als fortlaufender Prozess konzipiert: Die Überlegungen zur Hoffnung sollen weitergehen, es können weiter Kunstwerke eingereicht werden, die dann in späteren Ausstellungen gezeigt werden. Das kreative Schaffen der teilnehmenden Künstler/innen in Verbindung mit den gesammelten Zitaten bilden die Grundlage zur philosophischen Reflexion. »Wir möchten Menschen im Alltag dazu anregen, sich mit Hoffnung auseinanderzusetzen – mit der eigenen Hoffnung und der anderer, zum Beispiel von Menschen auf der Flucht«, so Bruder Dieter Müller SJ vom Jesuiten Flüchtlingsdienst.

Die Ausstellung zeigt Kunstwerke von:
Alex Kamweru (EAK), Alwina Heinz (D), Ana Sladetic (HR), Anja Struck (D), Anna Frydman (D), Athanasios Aléxo (I), Barbara Steinman (CDN), Béatrice Lebreton (USA), Beverly Ress (USA), Birgit Hefter (D), Birgit Lochmann (IRL), Camilla Luihn (N), Carolina Pinzon Rivera (CO), Christine Renner (D), Christou Christos (CY), Cornelia Rapp (D), Eric Mayen (D), Gabriele Stolz (D), Grace Graupe-Pillard (USA), Hagen Klennert (D), Holger Hertwig (D), Ian Kirkpatrick (GB), Jessica Russo Scherr (D), Jo Dunn (GB), Johannes Gerard (NL), Kerstin Römhild (D), Kevin Ryan (IRL), Kevo Stero (EAK), Klaus Fezer (D), Kuzana Ogg (USA), Lara Mouvée (D), Maria Mathieu (D) , Maria Mijares (USA), Marija Kondres (HR), Marta Pieregonczuk (GB), Mary Rouncefi eld (GB), Michelle M. Vara (USA), Renata Sinclair (GB), Rochelle Shicoff (USA), Ron Moppett (CDN), Rosa Quint (D), Sarawut Chutiwongpeti (TH), Shirin Abedinirad (IR), Simone Jimena Rudolphi (GB), Sonia Yousefi Azimi (GB), Susan Plover (GB), Susanne Pohl (D), Tan Chee Hon (MAL), Tanja Fender (D), Terry Braunstein & Victor Raphael (USA), Vaiva Kovieraitė-Trumpė (LT)

»Hope is Maybe« wurde initiiert von Kunst verorten – Public Art Management und Jesuiten-Flüchtlingsdienst. Mit freundlicher Unterstützung von Misereror und der GMG
(Michael Härteis, München)