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Porträt von der Künstlerin Helene Grimaud. Sie trägt schwarze Kleidung und steht in einem Wald.
Copyright: Mat Hennek

Die musikalische Interpretation von Hélène Grimaud ist nie auf technische Finesse beschränkt, sondern verbindet Klarheit mit großer Emotion. In München widmet sich die Künstlerin den letzten Sonaten von Beethoven und Schubert – ein Programm zwischen Schönheit, Melancholie und Abschied. Einen besonderen Schwerpunkt bildet im Beethoven-Jahr 2027 die Sonate Nr. 32 des Komponisten, deren abschließendes Adagio sich mit großer Ruhe und Offenheit entfaltet.

Die musikalische Interpretation von Hélène Grimaud ist nie auf technische Finesse beschränkt, sondern verbindet Klarheit mit großer Emotion. In München widmet sich die Künstlerin den letzten Sonaten von Beethoven und Schubert – ein Programm zwischen Schönheit, Melancholie und Abschied. Einen besonderen Schwerpunkt bildet im Beethoven-Jahr 2027 die Sonate Nr. 32 des Komponisten, deren abschließendes Adagio sich mit großer Ruhe und Offenheit entfaltet.

Für die Französin sind Kompositionen „heilige Werke, die durch die Musikerinnen und Musiker als Medium zum Leben erweckt werden müssen“ (BR-Klassik). Ihr nuanciertes Spiel changiert zwischen Sanftheit und Kraft. Dabei lässt ihre Gabe der synästhetischen Wahrnehmung sie Musik gleichsam „in Farben hören“ und erhöht ihr ohnehin feinfühlendes Spiel zu einem mit ihrer Persönlichkeit verbundenen Klangerlebnis. Mit ihrer unverwechselbaren Verbindung von Präzision und klanglicher Sensibilität nimmt sie eine besondere Stellung im internationalen Musikleben ein. Die Gründerin eines Zentrums für Wolfschutz verbindet ihre künstlerische Arbeit mit einem ausgeprägten Bewusstsein für Natur und Umwelt.

Programm

„Die letzten Sonaten“

  • Beethoven: Sonate Nr. 32 c-Moll op. 111
  • Schubert: Sonate Nr. 21 B-Dur D 960