Flussfilmfest München 2018 Salmon McDonald Mirabile

Flussfilmfest München 2018


| Carl-Amery-Saal

€ 8,–


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Film
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Der erste Block im Flussfilmfest ist den US-amerikanischen Flüssen gewidmet. Mit Douglas Tompkins wird ein Vorreiter im Naturschutz vorgestellt. Der Film »Super Salmon« zeigt, wie ein Staudammprojekt in Alaska nicht nur das Flussökosystem des Susitna zu beeinträchtigen droht, sondern auch die Wirtschaft und Kultur einer ganzen Region.

Block: Amerika (englischsprachige Filme)

THE WILD PRESIDENT, NRS, 2017 (6:30 Min.)
Kurzfilm über den ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter, der sich für den Schutz von Wildflüssen engagierte. Eine Kanu-Tour auf dem Chattooga Fluss begeisterte ihn so sehr, dass er sich 1974 dafür einsetzte, über 90 Kilometer des Flusses als »Wild & Scenic River« unter Schutz zu stellen und sie damit vor Staudammbauten zu bewahren.

DOUGLAS TOMPKINS – A WILD LEGACY, 2016 (16 Min.)
Film über den US-amerikanischen Gründer der Firma »North Face«, der als Outdoorsportler ein starkes ökologisches Bewusstsein entwickelte und sich nach Verkauf seiner Firmenanteile für den Schutz großer Wildnisflächen in Patagonien engagierte. Die mit privatem Geld gekauften Areale werden den Ländern Chile und Argentinien gestiftet, um sie u. a. als Nationalparks zu schützen. Tompkins starb 2015 im Alter von 72 Jahren an den Folgen eines Kajak-Unfalls.

WIE WÖLFE FLÜSSE VERÄNDERN (4:30 Min.)

Bild: Staffan Widstrand

Der Kurzfilm skizziert, wie Wölfe, die im Yellowstone Nationalpark ausgewildert wurden, die Ökosysteme und in der Folge die Landschaft verändern, bis hin zur physischen Gestalt der Flüsse.









THE SUPER SALMON, Ryan Peterson, 2016 (25 Min.)
Der Film folgt einem Lachs auf seinem Weg entlang des Susitna, eines etwa 500 Kilometer langen Flusses in Alaska – und zwar von der Flussmündung in einer Bucht im Golf von Alaska bis weit hinauf in die Gletscherregion des Mount Hayes. Während der Reise dokumentiert Peterson die Be-deutung des Flusses und der Lachse für die Wirtschaft und Kultur der Region. Nach aktuellen Planungen soll der Susitna mithilfe eines massiven Staudamms für die Energiegewinnung nutzbar gemacht werden. Die Befürworter des Staudammprojekts argumentieren, dass der Damm die Lachswanderungen nicht behindern würde, da er oberhalb der regulären Wanderrouten errichtet werden soll. »Super Salmon« beweist jedoch das Gegenteil.

Block: Europa

Expertendiskussion zu den Errungenschaften und zur Zukunft des Gewässerschutzes im Zeichen der Wasserrahmenrichtlinie. Diese Richtlinie, Herzstück der EU-Gewässerpolitik, formuliert ambitionierte Ziele für die Gewässer hin zu mehr Naturnähe und Dynamik unserer Flüsse.

DIE THURAUEN IM WANDEL (25 Min.)

Bild: Christian Göldi

Die Thur ist ein 135 Kilometer langer Fluss in der Ostschweiz. Wo der Fluss in den Rhein mündet (bei Flaach und Ellikon am Rhein), liegen die Thurauen. Mit einer Fläche von fast 400 Hektaren stellen sie das größte Auengebiet des Schweizer Mittellands dar. Der Film berichtet über das Pionierprojekt »Hochwasserschutz und Auenlandschaft Thurmündung«, mithilfe dessen die Thur auf den letzten Kilometern vor der Mündung wieder ein natürliches Flussbett erhält. Sie kann wieder Mäander bilden und die umliegende Auenlandschaft bei Hochwasser teilweise überfluten. Ergänzt durch gezielte ökologische Aufwertungen entlang dem Flusslauf und im Auenwald entstehen so neue Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen.


AUF DEM FLOSS DURCH DIE SCHLUCHTEN DER TARA, 360°-GEO Reportage, 2012 (52 Min.)
Im Norden Montenegros durchschneidet die Tara auf 140 Kilometern Länge das Durmitor-Gebirge. In den schroffen Canyons ist ein Floß oftmals das beste Transportmittel. Fikret Pendek durchquert regelmäßig mit seinem Floß die wilde Tara. Von seinem Vater hat er gelernt, wo die gefährlichsten Felsen unter Wasser lauern. Fikrets selbst gebautes Gefährt ist zugleich seine Ware, denn er lebt vor allem vom Holzverkauf. Der Film begleitet den Flößer auf einer seiner rasanten Fahrten durch die raue Landschaft Montenegros.

Alle Veranstaltungen des Flussfilmfests im Gasteig auf einen Blick


In Zusammenarbeit mit Grüne Liga und Stiftung Living Rivers
(Umweltstiftung WWF Deutschland, Berlin)