Flamenco telúrico – Carina La Debla Veranstalter

Flamenco telúrico – Carina La Debla


| Carl-Orff-Saal

€ 28,– bis € 46,–; erm. € 24,– bis € 41,– (Schüler & Studierende)


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Theater & Tanz – Tanz
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Carina La Debla, Tanz
Quisco de Alcalá, Gesang
Cristian de Moret, Gitarre, E-Gitarre, Keyboard
Álvaro Garrido, Perkussion

Lebenskraft pur: In »Flamenco telúrico« (tellurisch, aus der Erde stammend) erzählen Carina La Debla und ihre Musiker mit berauschender Kreativität und bestechender Präsenz von überschäumender Fülle, Schönheit und Lebendigkeit. Für dieses Projekt haben sich die vier preisgekrönten Künstler zusammengefunden, um mit der Sprache des Flamenco eine neue Dimension auszuloten. Modern Dance und Ausdruckstanz, feinste Perkussion, erdiger Rock und altjüdischer Gesang fließen in das Vokabular des Flamenco ein und schaffen einen Dialog zwischen traditionellen und neuen Ausdrucksformen. In intensiven Bildern und mit großer Leidenschaft feiern Carina la Debla und ihre Musiker gemeinsam die unglaubliche Kraft der Erde.

Carina La Debla
Mit ihren innovativen Choreografien, die wie selbstverständlich Tradition und eigenes Schaffen verbinden, öffnet Carina La Debla ihrem Publikum überraschende Einsichten in das Wesen des Flamenco. Sie lebt seit über 20 Jahren in Andalusien, der Wiege des Flamenco. Im traditionellen Flamenco verankert, und durch Vertreter der Flamenco-Avantgarde inspiriert, erweiterte sie ihr Bewegungsrepertoire durch klassisches Ballet, spanischen Tanz, Modern Dance und Ausdruckstanz. In Sevilla war sie drei Jahre lang festes Ensemblemitglied im Tablao »El Palacio Andaluz«. Mit ihren Eigenproduktionen tourt sie durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Mehrmals wurde sie zu Flamencofestivals in Düsseldorf, Hamburg und Würzburg eingeladen. Auf andalusischen Bühnen tanzte sie unter anderem im Rahmen des Konzertzyklus »Conocer el flamenco«, und auf der Flamencobiennale Sevilla.

Quisco de Alcalá
Quisco de Alcalá wurde im andalusischen Dorf Alcalá de Guadaira in eine Familie mit langer und reicher Flamenco-Tradition hineingeboren. Seit er 17 ist tritt er in den berühmten Tablaos in ganz Spanien auf: im »Los Gallos« in Sevilla, »El Cordobés« in Barcelona, im »Casa Patas« oder im »Café de Chinitas« in Madrid. Auf Flamenco-Festivals in Andalusien sang er gemeinsam mit Mayte Martín, El Capullo de Jerez, Pepe Torres oder Enrique El Extremeño. Mit berühmten Flamenco-Tänzern wie Javier Barón, Belén Maya, Juana Amaya ging er auf Tourneen durch Europa, nach Japan, USA und Kanada. Quisco de Alcalá ist bekannt für seine einfühlsame Lyrik, den hintergründigen Humor seiner Texte und die herausragende Ausdruckskraft seiner Stimme.

Cristian de Moret
Cristian de Moret stammt aus Huelva und ist im Flamenco zu Hause – ständig dabei, den Flamenco auf neue klangliche Wege zu führen. Am liebsten lässt er sich von Jazz, Blues, Rock und Soul inspirieren und ganz besonders gerne von den Klängen und Rhythmen aus Fernost. Neben der Gitarre als klassischem Instrument der Flamenco-Musik experimentiert er mit Vorliebe mit Klavier und E-Gitarre. Cristian de Moret stand mit vielen großen Flamencokünstlern wie Jorge Pardo, Carmen Linares, Andrés Marín, Patricia Guerrero, Lole Montoya oder Pedro El Granaíno zusammen auf der Bühne. Er war Teil großer Theater- und Musicalproduktionen und tritt mit eigenen Projekten als Solokünstler auf.

Álvaro Garrido
Álvaro Garrido ist der Exot der Gruppe: Als Autodidakt und leidenschaftlicher Sammler von Instrumenten aus aller Welt ist er ständig auf der Suche nach neuen Klängen. Mit diversen Ensembles aus dem Bereich der alten Musik, dem Folk oder der Weltmusik reist er durch Spanien, Marokko, ganz Europa und bis in die USA und Japan. Mit seinem außergewöhnlichen Sinn für Rhythmen aller Art verbindet er mit großer Virtuosität die verschiedenen Musikstile und schafft immer neue, überraschende Klangteppiche. In der Welt des Flamenco arbeitete er mit Israel Galván, Andrés Marín y David Dorantes zusammen und begleitete auf der Flamencobiennale Sevilla den Sitar-Spieler Gualberto und sein Kammerorchester.

(Álvaro Garrido, ES-Sevilla)






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