Feindsender 2016/17:  Jazz in den übrigen kommunistischen Staaten David Gazarov: Veranstalter, Tizian Jost: Lena Semmelroggen

Feindsender 2016/17:
Jazz in den übrigen kommunistischen Staaten


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Musik – Jazz
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Studierende und Dozenten des Jazzinstituts der HMTM
Künstlerische Leitung: Tizian Jost und David Gazarov

Die Situation des Jazz in den Ostblockstaaten war unterschiedlich: Während er sich in einigen Staaten relativ ungestört entfalten konnte, war er in anderen in verschiedenem Maße Repressionen ausgesetzt. Dieser Themenblock untersucht beispielhaft diese Geschichte und ihre teilweise überraschenden Konsequenzen, die bis in die Gegenwart nachwirken.

Insgesamt vier Konzertabende knüpfen an die erfolgreiche Konzertreihe »Feindsender – Jazz in der NS-Zeit« an, die im NS-Dokumentationszentrum München in der Saison 2015/16 auf große Resonanz gestoßen ist. Die Thematik wird nun ergänzend aus einer anderen Perspektive beleuchtet: der Situation des Jazz in anderen repressiven Systemen, speziell in der Sowjetunion und den kommunistischen Ostblockstaaten. Zum Abschluss wird noch einmal eine Zusammenfassung der Situation des Jazz in Deutschland ab den 1920er Jahren bis in die Zeit nach dem II. Weltkrieg dargestellt. Ausführlich moderiert und mit Rückblicken und Zitaten aus Originalquellen angereichert wird diese Reihe präsentiert – ein Beitrag wider das Vergessen, der an die Künstler erinnert, die in repressiven politischen Systemen verfolgt, verfemt und ermordet wurden.

In Kooperation mit der Europäischen Kulturstiftung EUROPAMUSICALE; gefördert durch die LfA Förderbank Bayern und das KR 
(Konzertgesellschaft München e. V.)




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