Faschingsdienstag 1945 Paul Königer

Faschingsdienstag 1945


| Black Box

€ 15,–; erm. € 9,–; Schulklasse: € 6,–


Diese Veranstaltung wird auf den 23. September 2020 verschoben.

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Theaterstück für Jugendliche und Senioren – »Faschingsdienstag 1945« lässt Geschichte lebendig werden.
Ab 14 Jahren.

Im Jahr 1956 schreiben drei junge Frauen im niedersächsischen Bad Harzburg ihr Abitur. Sie schreiben sehr persönliche Texte über ihre Kindheit im Krieg, Nächte in Luftschutzkellern und das Erleben von Flucht und Vertreibung. Im Jahr 2017 fallen Caroline Tajib-Schmeer diese Texte in die Hände – denn sie stammen von ihrer Mutter und deren Klassenkameradinnen. Diese Zeugnisse des Schreckens der Jahre 33 bis 45 beeindrucken die Regisseurin tief. So tief, dass sie beschließt, daraus ein Theaterstück zu machen.

Tajib-Schmeer lässt nicht nur ihre 82-jährige Mutter im Stück zu Wort kommen, sondern auch Jugendliche von heute, die mit der Zeitzeugin über ihre Erlebnisse im Dritten Reich sprechen. In der Aufführung lädt die Regisseurin die Senior(inn)en im Publikum zum Erinnern ein und die Jugend zum Fragen und Reflektieren. Eigene Erinnerung, Fragen und Gedanken – all das bekommt bereits während der Performance seinen Raum. Das Publikum wird aufgefordert, sich aktiv, nämlich schreibend, am Theaterstück zu beteiligen.

Lebendig werden die Kriegs -und Nachkriegsjahre Deutschlands auch durch die Mischung von Theater, Gesang, Tanz und Film. Drei Schauspielerinnen nehmen das Publikum mit in die Gefühlswelt der drei Mädchen von damals, von tief-traurig bis heiter-ausgelassen, und kreieren so ein vielschichtiges Bild dieser Zeit.

Dauer Vorstellung: ca. 75 Min.
Schauspiel/Gesang/Tanz/Musik: Lena Scholle, Sophie Wendt, Angie Plötz
Regie: Caroline Tajib-Schmeer
Ausstattung: Claudia Karpfinger

Im Anschluss an die Vorstellung können »Kreative Schreibwerkstätten« dazu gebucht werden. Dort vertiefen Kulturpädagogen das Gesehene im kreativem Schreiben und laden zum Austausch ein.

Dauer Schreibwerkstatt: 90 Min.
Leitung: Caroline Tajib-Schmeer (Kulturpädagogin und Regie), Lena Scholle (Kulturpädagogin und Schauspiel)

Mit Unterstützung des Kulturreferats und Sozialreferats der LHM und der Münchner Bürgerstiftung
(SprachBewegung e. V., München)




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