Die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen und die Pluralisierung der Literatur (1990–2025)Vortragsreihe von Alexander Kratochvil
Der radikale politische Wandel vom Totalitarismus zur Demokratie schlägt sich in Literatur und Kultur in vielerlei Formen nieder. Gleichzeitig tauchen Werke aus der Emigration auf oder Werke, die Jahrzehnte früher geschrieben, aber durch die Zensur blockiert waren. Zugleich erscheinen aktuelle Texte.
Der radikale politische Wandel vom Totalitarismus zur Demokratie schlägt sich in Literatur und Kultur in vielerlei Formen nieder. Gleichzeitig tauchen Werke aus der Emigration auf oder Werke, die Jahrzehnte früher geschrieben, aber durch die Zensur blockiert waren. Zugleich erscheinen aktuelle Texte.
Mit Verspätung werden erst jetzt geisteswissenschaftliche Strömungen der 1970er und 1980er Jahre wie der Postmoderne rezipiert, die die literarische Szene inspirieren und neue Formen etablieren, z.B. im Werk von Jáchym Topol, Radka Denemarková, Jaroslav Rudiš oder Katerina Tucková.
(MVHS) X240163