Die Demokratie von Weimar. Chancen, Scheitern und Zerstörung


| Carl-Amery-Saal

Eintritt frei


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Literatur & Wissen – Vortrag
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Vortrag von Prof. Dr. Ursula Büttner, Universität Hamburg
Lesung von und mit Julia Cortis: Zeitzeugenschaft. Literaten sehen die Weimarer Republik

»So wollen wir an die Arbeit gehen, ... in Deutschland eine starke Demokratie zu verankern.« Mit diesen Worten eröffnete Friedrich Ebert im Februar 1919 in Weimar die Deutsche Nationalversammlung, die dem neuen Staat eine Verfassung geben sollte. Sein Wunsch erfüllte sich nicht. Das Trauma des Versailler Vertrages, das Desaster der Inflation, die Zersplitterung der Parteien, rasch wechselnde Regierungen, Weltwirtschaftskrise: ungeachtet all dieser dramatischen Ereignisse hätte die Weimarer Republik nicht in den 30. Januar 1933 münden müssen, so die entschiedene These von Ursula Büttner. Von undemokratischen wie ideologischen, von konservativen wie revisionistischen Kräften, von links wie rechts missbraucht, wurde sie Beute der Skrupellosen.

(MVHS) J110708






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