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Des-Mirar – Filme aus Abya YalaRäume der Reflektion und des Widerstands

Diese Veranstaltung liegt in der Vergangenheit.

Eine Person von hinten, sie läuft auf einer ungeteerten Straße auf einen Regenbogen zu.
Copyright: Arsenal Filmverleih

Kunst, insbesondere Kino von indigenen Kollektiven und Filmschaffenden, die aus ethnischen Perspektiven Realitäten, Fiktionen, Kämpfe, Alltagswelten und Widerstände erzählen, öffnet Risse im dominanten Narrativ: Kunst gibt Stimmen zurück, vervielfacht Perspektiven und stellt die unbequeme Frage, wie und aus welcher Position wir blicken.

Diese Veranstaltung liegt in der Vergangenheit.

Kunst, insbesondere Kino von indigenen Kollektiven und Filmschaffenden, die aus ethnischen Perspektiven Realitäten, Fiktionen, Kämpfe, Alltagswelten und Widerstände erzählen, öffnet Risse im dominanten Narrativ: Kunst gibt Stimmen zurück, vervielfacht Perspektiven und stellt die unbequeme Frage, wie und aus welcher Position wir blicken.

Der 12. Oktober 1492 gilt als der Tag der „Entdeckung Amerikas“ durch Christoph Kolumbus. Es ist ein Datum zur kritischen Erinnerung. Über Jahrzehnte wurde er als harmonisches Aufeinandertreffen von Kulturen dargestellt. Zahlreiche Stimmen interpretieren ihn neu – als Beginn einer radikalen Umgestaltung von Territorien, Ökonomien und Weltanschauungen. Die Frage, die sich heute stellt, ist, welche Art von Erinnerung pflegen wir?

Mit einem Langfilm „Los Ojos del Camino / Die Augen des Weges“ (Peru 2016, Regie: Rodrigo Otero Heraud) und einer Selektion von Kurzfilmen zeigen lateinamerikanische Kollektive und indigene Filmschaffende aus Abya Yala / Lateinamerika ihre eigenen Perspektiven auf Entwicklung, Umwelt und Territorium – jenseits exotisierender Klischees und westlicher Deutungshoheit. Im Gespräch mit den Filmschaffenden wird offensichtlich, wie Kino zum Raum des Widerstands, der Selbstbestimmung und des kollektiven Erinnerns wird. Gemeinsam gilt es, nach Handlungsspielräumen für solidarisches Handeln zu suchen.

Programmdetails

  • Los ojos del camino (Die Augen des Weges)
    Peru 2018, 53 Min. OmdU, Dokumentarfilm
    Regie & Produktion: Rodrigo Otero Heraud, Maja Tillmann Salas (vor Ort)
  • El derecho a existir (Das Recht zu existieren)
    Die indigenen Gemeinden Kolumbiens und die Verfassung von 1991
    Kolumbien 2022, 26 Min., OmdU, Dokumentarfilm
    Regie: Eliseth Pena (vor Ort)
  • El canto del Maguaré. Palabra de consejo de Dújdullis (Der Gesang des Maguaré. Dújdullis Ratschläge)
    Kolumbien 2022, 25 Min., OmdU, Dokumentarfilm
    Regie: Edilma Prada Céspedes, Vanessa Teteye Mendozo (online)