Das symphonische Klavier  Klavierwerke von Beethoven, Ravel und Dvořák / Klavierquintett von Brahms Veranstalter

Das symphonische Klavier
Klavierwerke von Beethoven, Ravel und Dvořák / Klavierquintett von Brahms


| Kleiner Konzertsaal

€ 25,–; erm. € 20,–, € 10,– (Kinder bis 14 Jahre, Schüler und Studierende)

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Musik – Klassik E
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Abschlusskonzert der Konzertreihe »Die Facetten des Klaviers«

Tessa Catchpole, Annika Hörster, Dmitrij Romanov und Carolin Danner spielen mit dem Klavierquartett Nymphenburg Werke von Beethoven, Ravel, Dvořák und Brahms.

»Ihr glaubt, das ist nur ein Instrument? Das sind hundert Instrumente!« sagte der berühmte Pianist Anton Rubinstein. So verwundert es nicht, dass das Klavier auch oft als Orchester benutzt wurde. Im 19. Jahrhundert wurden sämtliche symphonischen Werke und Opern in den bürgerlichen Wohnzimmern wieder und wieder auf dem Klavier aufgeführt. Viele Komponisten arrangierten auch Originalwerke für Klavier in Fassungen für Orchester – so z. B. Maurice Ravel, der zuerst die Klavierversion seiner Valses nobles et sentimentales erschuf, um anschließend ein Orchesterwerk daraus zu machen.

Genauso verfuhr Antonin Dvořák mit seinen Slawischen Tänzen, für die er aber gleich zwei Pianisten an einem Klavier einsetzte, um all die Stimmen und Farben aus dem Instrument zu holen, die er sich vorstellte. Bei manchen Komponisten schwingt auch in der Klavierliteratur immer sinfonisches Denken mit: So wie bei vielen Werken von Ludwig van Beethoven, der mit der Klaviersonate op. 57 f-Moll (»Appassionata«) im Konzert vertreten ist.

Zuletzt nimmt das Klavier auch als Kammermusikpartner symphonische Aufgaben wahr, so auch in Brahms berühmtem Klavierquartett in g-Moll mit dem Zigeunerrondo, in dem das Klavier als Gegenpol zur Streichergruppe sehr orchestral auftritt. Dieser Schreibweise veranlasste später den Komponisten Arnold Schönberg dazu, aus dem Klavierquartett tatsächlich eine Fassung für großes Symphonieorchester zu erschaffen, die er mit Stolz betitelte als: Brahms 5. Sinfonie.

Moderation: Carolin Danner
Idee und Konzept: Team »Facetten des Klaviers« (Annika Hörster, Serena Chillemi, Carolin Danner)
Klavierquartett Nymphenburg: Sabrina Hausmann, Violine; Oscar Merchán Alba, Viola; Yorick-Alexander Abel, Violoncello; Carolin Danner, Klavier

(Pianistenclub e. V., München)


  • Komponist: Ludwig van BeethovenWerk: Klaviersonate Nr. 23 f-Moll op. 57 »Appassionata« (Allegro assai – Andante con moto – Allegro ma non troppo – Presto)
  • Solist: Dmitrij Romanov, Klavier
  • Komponist: Maurice RavelWerk: Valses nobles et sentimentales (Modéré - très franc – Assez lent - avec une expression intense – Modéré – Assez animé – Presque lent - dans un sentiment intime – Vif – Moins Vif – Épilogue - lent)
  • Solistin: Tessa Catchpole, Klavier
  • Komponist: Antonín Dvořák Werke: Drei Slawische Tänze:, Dumka. Allegretto scherzando Nr. 2 e-Moll op. 72, Skočná. Allegro assai Nr. 7 c-Moll op. 46, Furiant. Presto Nr. 8 g-Moll op. 46
  • Solist: Annika Hörster und Tessa Catchpole, Klavier zu vier Händen
  • Komponist: Johannes BrahmsWerk: Klavierquartett Nr. 1 g-Moll (Allegro – Intermezzo. Allegro ma non troppo – Andante con moto – Rondo alla Zingarese. Presto)
  • Solist: Klavierquartett Nymphenburg