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Münchner Philharmoniker: Beethovenmit Mao Fujita (Klavier) & Lahav Shani (Leitung)

Portrait von Mao Fujita vor einem Flügel
Copyright: Mao Fujita

Kanonenlärm vor den Toren, politische Umbrüche in der Luft — als Ludwig van Beethoven sein Fünftes Klavierkonzert schrieb, war Wien vom Krieg gezeichnet. Aus dieser Zeit der Bedrohung entstand Musik von überwältigender Kraft.

Kanonenlärm vor den Toren, politische Umbrüche in der Luft — als Ludwig van Beethoven sein Fünftes Klavierkonzert schrieb, war Wien vom Krieg gezeichnet. Aus dieser Zeit der Bedrohung entstand Musik von überwältigender Kraft.

Der Solist tritt ohne Umwege ins Geschehen, heroisch und selbstbewusst, wechselt zwischen strahlender Größe und inniger Ruhe — ein Klangbild zwischen Kampf und Hoffnung. Der gefeierte japanische Pianist Mao Fujita verleiht diesem monumentalen Werk Stimme und Seele. Berühmt ist die Anekdote, wie Beethoven wutentbrannt über Napoleons Selbsternennung zum Kaiser den ursprünglichen Widmungsträger rabiat aus dem Titelblatt kratzte. Was als Hommage an Napoleon gedacht war, wurde nach dessen Selbstkrönung zur musikalischen Abrechnung mit Machtmissbrauch und Tyrannei. Mit seiner Dritten Symphonie schuf Beethoven ein Werk von revolutionärer Wucht — leidenschaftlich, radikal und bis heute elektrisierend.

Besetzung

  • Dirigent: Lahav Shani
  • Klavier: Mao Fujita
  • MPhil

Programm

  • Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73
  • Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

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