Bauhaus – Eine fotografische Weltreise  Ein Bildprojekt von Jean Molitor Marokko, Casablanca, Wohnhaus Salomon Benalal, 1931, Architekten Joseph und Elias Suraqui Jean Molitor

Bauhaus – Eine fotografische Weltreise
Ein Bildprojekt von Jean Molitor


| Aspekte Galerie, 2. OG

Eintritt frei


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Ausstellung
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1919 begründete Walter Gropius das Bauhaus in Weimar. Als Mitglied im Arbeitsrat für Kunst während der Novemberrevolution war er der Überzeugung, dass Kunst ein Mittel zur Revolutionierung der Gesellschaft ist. Die katastrophalen Erfahrungen des Ersten Weltkrieges motivierten ihn und seine Kollegenschaft das soziale Leben und den Alltag radikal neu zu denken. Ihre innovativen Ideen zu Zusammenleben und Gestaltung beeinflussten die Entwicklung der modernen Architektur weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Weltweit sind Architektengenerationen mit vom Bauhaus inspirierter Architektur sozialisiert worden, von der klassischen Moderne der 1920/30er-Jahre über die Nachkriegsmoderne bis hin zum aktuellen Bauen.

Der Diplom-Fotograf Jean Molitor reist seit fast einem Jahrzehnt um den Globus, um diesen Einfluss zu dokumentieren: ob Berlin oder Casablanca, Stuttgart oder Havanna, St. Petersburg oder Guatemala-Stadt, Wien, Bukavu im Kongo oder auch München. Die Ausstellung macht mit bislang teilweise unbekannten architektonischen Glanzstücken die globalen Verbindungen und den weltumspannenden Austausch der von dieser Schule geprägten Bauweise sichtbar.

Eröffnung:
Di 19.3., 19:00 Uhr


Jean Molitor ist zur Eröffnung der Ausstellung anwesend. Die Architekturhistorikerin Dr. Kaija Voss, die gemeinsam mit Molitor den Bildband »Bauhaus« im be.bra verlag publizierte, wird in die Ausstellung einführen.

(MVHS) I210000