Ausstellung »erschüttert – Einschläge, die alles ändern« Till Mayer

Ausstellung »erschüttert – Einschläge, die alles ändern«


| Glashalle, 1. OG

Eintritt frei


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Ausstellung
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Vernissage:
27.1. um 17:30 Uhr in der Glashalle, 1. OG
Eintritt frei


Die gemeinnützige Hilfsorganisation Handicap International (HI) lädt zur Vernissage der Ausstellung »erschüttert – Einschläge, die alles ändern« am 27.1. um 17:30 Uhr ins Foyer der Glashalle, 1. OG ein. Der preisgekrönte Fotojournalist Till Mayer stellt auf großformatigen Roll-Up-Displays Menschen vor, deren Leben durch Krieg oder gewaltsame Konflikte erschüttert wurden. Der aus Syrien geflohene, blinde Musiker Mohamad Jolo wird bei der Ausstellungseröffnung zu Gast sein. Er wird nicht nur von seinem Leben erzählen, sondern auch musikalisch unterhalten. Zur Ausstellung gehört auch eine Stele mit einem echten Granatsplitter sowie ein Schreibpult, das Besucher/innen zu einer interaktiven Postkartenaktion einlädt.

Die Explosionen von Bomben und Granaten erschüttern ein Leben lang. Weil Beine und Arme nicht nachwachsen können, geliebte Menschen nicht wiederkehren. Weil die Zeit eben nicht alle Wunden heilt, wenn die Seele tief verletzt ist. Da ist der Bauer aus dem Kongo. Die Explosion einer Granate reißt sein Bein ab und die Familie in den Tod. Oder das Mädchen im Irak, das ein Bein, den Bruder, die Mutter verliert, weil ihre Heimat Mossul durch Bomben erschüttert und mit Sprengsätzen verseucht wurde.

Till Mayer – vielfach ausgezeichneter Fotograf und Journalist
Die Wanderausstellung unterstützt die Kampagne »Stop Bombing Civilians« der Organisation Handicap International im Kampf gegen den Einsatz von Explosivwaffen in bevölkerten Gebieten. Till Mayer, der Autor und Fotograf, arbeitet eng mit HI zusammen und wurde für seine Arbeit schon mehrfach ausgezeichnet.

Die gemeinnützige Organisation Handicap International
Handicap International unterstützt weltweit Menschen mit Behinderung und andere besonders schutzbedürftige Menschen, um deren Lebensbedingungen zu verbessern. HI hilft bei Armut und sozialer Ausgrenzung, bei Konflikten und Katastrophen. Die Grundpfeiler ihrer Arbeit sind Menschlichkeit und Inklusion. Auf völkerrechtlicher Ebene kämpft die Organisation gegen die Missachtung der Menschenrechte, den Gebrauch von Landminen und Streubomben sowie Bombenangriffe auf die Zivilbevölkerung. HI ist eines der sechs Gründungsmitglieder der Internationalen Kampagne zum Verbot von Landminen (ICBL), die 1997 den Friedensnobelpreis erhalten hat.

Mit Unterstützung des KR (Handicap International e. V. München)




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