33. Jüdische Kulturtage München  »JIDDISCH Das Abenteuer einer Sprache« – Klezmer Eröffnungskonzert mit jüdischen Melodien gespielt vom weltweit renommierten »Kolsimcha – The World Quintet«  Fritz Wepper / Sunnyi Melles / Kolsimcha ARD, Olivier Truan, Sunnyi Melles

33. Jüdische Kulturtage München
»JIDDISCH Das Abenteuer einer Sprache« – Klezmer Eröffnungskonzert mit jüdischen Melodien gespielt vom weltweit renommierten »Kolsimcha – The World Quintet«


| Carl-Orff-Saal

€ 36,– ; erm. € 18,– (Schüler/Studierende/Schwerbehinderte/Münchenpass-Inhaber)


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Musik – Weltmusik
Literatur & Wissen – Lesung
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Veranstalter: Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e. V.

 

 

 


Das Motto: »Jiddisch. Abenteuer einer Sprache« – Fritz Wepper und Sunnyi Melles lesen Texte von Isaak B. Singer, Salcia Landmann und Friedrich Torberg, mit der Schweizer Klezmerband »Kolsimcha – The World Quintet«.

Salcia Landmanns Sammlung jüdischer Witze ist viel mehr als ein Kompendium von amüsanten Texten; sie ist das Vermächtnis einer untergegangen Kultur und Lebensart. »Lerne Lachen ohne zu weinen« – so wird sich mit weiteren Texten von Friedrich Torberg und Isaak B. Singer neben vergnüglichem Humor auch Wehmut und Trauer einstellen.

Der einmalige Sound von »Kolsimcha« fesselt seit der Ensemblegründung im Jahr 1986 das anspruchsvolle Publikum sowohl der New Yorker Carnegie Hall als auch der renommiertesten Jazz-, Klassik- und Weltmusikfestivals. In seinen Konzerten schafft »Kolsimcha« mit seiner lebendigen, offenen Musiksprache und seiner mitreißenden Spielfreude und Virtuosität eine einzigartige Atmosphäre und hat gefeierte europäische Theater-, Tanz- und Filmproduktionen um eine neue, emotionale Dimension bereichert. Klarinette und Flöte/Posaune, untermalt von einer eng miteinander verwachsenen Rhythmusgruppe, bestehend aus Klavier, Kontrabass und Schlagzeug, verbinden die verschiedensten Stile und Einflüsse – komplexe und spontane Jazz-Improvisationen, virtuose Elemente der abendländischen Klassik, exotische Melodien aus dem Mittelmeerraum und lockere Beats und Grooves – zu einem außergewöhnlichen Klanggefüge.

Vor über 30 Jahren begann die Formation auf jüdischen Hochzeitsfeiern traditionelle Klezmermusik zu spielen, doch schon damals schuf sie mit ihrem Konzept eines »Contemporary Klezmer«, der osteuropäische Musiktradition mit Jazz und Elementen der klassischen Musik verbindet, ganz eigene, unverwechselbare Klangwelten jenseits aller gängigen Klezmer Klischees. Immer auf der Suche nach einer Erweiterung des musikalischen Horizonts, hat sie im Lauf der Jahre durch die Integration unterschiedlichster musikalischer Formen ihren ganz persönlichen Stil gefunden, der Publikum und Kritik gleichermaßen begeistert. Stilistische Offenheit kennzeichnet von jeher das ausschließlich aus Eigenkompositionen, darunter auch vielen Werken für Quintett und Symphonieorchester, bestehende Repertoire von »Kolsimcha«, wovon nicht nur die zahlreichen Live-Auftritte, sondern auch ihre CD-Einspielungen beredtes Zeugnis ablegen.

Ihre neuesten Einspielungen mit dem London Symphony Orchestra und das abendfüllende Ballett »Tevye« von Richard Wherlock mit der Musik von Olivier Truan, wurde von Musikern und Kritikern gleichermaßen gelobt.

In Zusammenarbeit mit der Literaturhandlung München; mit Unterstützung des KR
(Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e. V., München)




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