32. Jüdische Kulturtage München  Melodien der jüdischen Seele  von Operette & Musical zu Klezmer & Chasanut Yoed Sorek / Maya van Look © Conny Kurz (links) / Rukatukl (rechts)

32. Jüdische Kulturtage München
Melodien der jüdischen Seele
von Operette & Musical zu Klezmer & Chasanut


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€ 18,–; erm. € 10,–

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Musik – Weltmusik
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Yoed Sorek, Kantor
Konstantin Ischenko, Akkordeon
Živa Ciglenečki, Geige

Maya van Look, Sopran
Patricia Siffert, Klavier

Yoed Sorek
Der in Jerusalem geborene Kantor ist besonders auf jiddische Musik und Klezmer spezialisiert und tritt damit weltweit mit großem Erfolg auf, um so die Erinnerung lebendig zu halten.

Er wurde 1980 geboren und lebt derzeit in Augsburg. Bereits sehr früh erkannte er seine Leidenschaft und sein Talent für Gesang. Inspiriert und motiviert durch seine Großmutter Sima Skurkovitch (1924–2015) entschied er sich früh für eine musikalische Laufbahn.
Mit dreizehn Jahren trat er in Luciano Berios »Ofanim« mit der Berliner Philharmonie unter Leitung von Claudio Abbado auf. Sein Gesangsstudium startete er an der Jerusalemer Akademie bei Agnes Massini (Klavier bei Eitan Globerson) und schloss es im Mai 2010 am Königlichen Konservatorium in Den Haag bei Rita Dams und Diane Forlano ab. An der »Scuola Civica« in Mailand studierte  er in der Klasse von Roberto Balconi. Im Mai 2015 beendete er an der renommierten »Schola Cantorum‘ in Basel sein Masterstudium im Fach »Ensemble Leitung«. Zudem besuchte er einen Workshop für Alte Musik in Zuba sowie am IVAI (International Vocal Arts Institute) in Tel Aviv. Er ist zweifacher Stipendiat der »Amerika-Israel-Kulturstiftung«.
Sorek dirigierte ein Jahr lang den Synagogenchor Schma Kaulenu der IKG München und war von 2014 bis 2015 als Chorleiter des »Chant Sacré Chor« an der Synagoge Straßburg tätig. Mit dem »Shir Chazanut Ensemble« trat er als Leiter, Sänger, Pianist und mit eigenen musikalischen Bearbeitungen im Münchner Gasteig sowie den »Stuttgarter Jüdischen Kulturtagen 2016« auf.
Als Tenor sang er u. a. mit dem Jerusalemer Symphonie-Orchester, dem Jerusalemer Akademie-Orchester und dem Jerusalemer Kammerorchester und 2017 mit dem MDR-Orchester die Hauptrolle des Rabbi in Kurt Weills »Die Verheißung«.
Darüber hinaus spezialisierte sich Yoed Sorek auf jüdische und jiddische Musik und gewann im Duo mit der Pianistin Susanna Klovsky beim »Internationalen Jüdischen Musikfestival 2014 in Amsterdam« den Preis im Fach »Best Yiddish« sowie den Utrecht Mercaz-Preis.
Auftritte u. a. bei den Jüdischen Tagen in Stuttgart, München, Chemnitz, Konstanz, Oldenburg sowie beim »Jüdischen Musikfest« in Weimar, im Rahmen der »Langen Nacht des Wassers« in Augsburg und beim Internationalen Museumstag im Augsburger Mozarthaus sowie dem Gedenktag in Vilnius 2015 rundeten seine Bühnenlaufbahn ab. Als jüdischer Kantor leitete er Gottesdienste u. a. in Amsterdam und Warschau.
​Im Mai 2014 erschien sein Debut-Album »Sima’s Songs«. Mit dem von ihm konzipierten Programm »Simas Lieder – Geschichten & Lieder aus dem Wilnaer Ghetto« gastiert er erfolgreich sowohl an Schulen als auch auf Kleinkunstbühnen – u. a. in Holland sowie mit großem Erfolg im Rahmen diverser Festivals für Jüdische Musik sowie im deutschsprachigen Raum.

Maya van Look
Maya van Look ist Tochter des Malers und Bildhauers Hans-Günther van Look. Seit frühester Jugend wurde sie in ihrem Elternhaus und vor allem in dem katalanischen Künstlerort Cadaqués von bedeutenden Malern und Musikern inspiriert. Als Liedinterpretin ist sie Schülerin des Countertenors Vincent Aguettant, selbst ehemaliger Meisterschüler von Montserrat Caballé und Leonie Rysanek. Heute lebt sie in der Schweiz. Dort und im europäischen Ausland wird ihre Interpretation von Liedern und Opern-Arien hochgeschätzt.

Das Konzert ist geprägt von der »Musik der jüdischen Seele«. Die Auswahl der Lieder beinhaltet deutsche, englische und französischsprachige Poesien. Es ist eine Hommage an die grossen jüdischen Komponisten des 20. Jahrhunderts.

Mit Unterstützung des KR
(Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e. V., München)