»Pirouetten«  ComicBar mit Barbara Yelin und Tillie Walden Tillie Walden (links) / Barbara Yelin (rechts) Veranstalter

»Pirouetten«
ComicBar mit Barbara Yelin und Tillie Walden


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Literatur & Wissen – Vortrag
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Starke Bilder und aufregende Erzählungen: Längst loten Comics neue literarische und künstlerische Wege aus, um reale und fiktive Welten sichtbar zu machen. Bild und Text werden auf einzigartige Weise miteinander verwoben, verschränkt, ergänzen sich, widersprechen sich, und ergeben ein hoch komplexes Spannungsverhältnis. In dieser Reihe stellt die Münchner Zeichnerin Barbara Yelin neue, internationale Werke der graphischen Literatur und Comic-Kunst vor.

Diesmal mit Tillie Walden und ihrem Buch »Pirouetten«.

Über die Autorin
Tillie Walden, geboren 1996, studierte am Center for Cartoon Studies in Hartford, Vermont und hat bisher vier Graphic Novels veröffentlicht. 2016 erhielt sie, gerade 20-jährig, für ihr Debüt »The End of Summer« den Ignatz Award in der Kategorie »Outstanding Talent«. »Pirouetten« ist ihr erstes autobiografisches Werk und gewann soeben den renommierten Eisner-Award in der Kategorie »Best Reality-Based Work«.

Über das Buch
In ihrer 400-Seiten-starken, preisgekrönten gezeichneten Autobiografie »Pirouetten« erzählt Tillie Walden von ihrer Suche nach Selbstbestimmung, der Entdeckung ihrer Homosexualität und davon, was es bedeutet, Gewohntes und Vertrautes hinter sich zu lassen. Jeden Morgen dasselbe. Aufstehen, Schlittschuhe packen und ab zur Eissporthalle, während draußen noch alles Nacht ist. Die Wochenenden werden in glitzernden Kostümen bei Wettkämpfen verbracht. Leistung abrufen, lächeln. Und dann alles wieder von vorn. Seit ihrer Kindheit bestimmt Eiskunstlauf den Rhythmus von Tillie Waldens Leben. Doch auf dem Weg ins Erwachsenenalter gerät der strikte Plan ins Wanken: Zwischen allen Erwartungen, die in der Schule, zu Hause und auf dem Eis an sie gestellt werden, setzt sich eine junge Frau durch, die ihre Freiheit zurückerobert. »Eine starke, packende Autobiografie. Solche Bücher können helfen, starke Mädchen – und Jungen – für die Welt von heute zu erziehen.« (Karen MacPherson, Washington Post)

(MSB)






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