Haben Sie ein besonderes Ritual vor dem Auftritt?
Ich mache etwa ein Dutzend Witze, signiere Bücher und zieh mir eine Cola Light rein fürs Koffein. Wenn ich Kaffee trinken würde, dann würde ich durch die Decke schießen und den Planeten sechs, sieben Mal umkreisen. Und das wäre, denke ich, enttäuschend fürs Publikum.
Nervenbündel oder Rampensau?
Ich genieße es, auf der Bühne zu stehen und zu hören, wie meine Träume zum Leben erweckt werden. Ich liebe es, ein Publikum zu begeistern.
Was sollte im Backstage-Bereich nie fehlen?
Die bereits erwähnte Cola Light. Und vielleicht etwas Süßes für den Zuckerschub.
Schlussapplaus, runter von der Bühne – und dann?
Zwei Stunden lang am Pult Bücher signieren. Dann, und nicht eher, gehen wir alle zum Essen und Feiern.
Mit wem würden Sie gerne mal auftreten und warum?
Mit niemandem. Ich möchte die Bühne für mich allein haben. Wobei ich sie im Laufe der Jahre mit vielen großen Schriftsteller*innen und Musiker*innen geteilt habe. Ich möchte verzaubern.
T. C. Boyle liest in der Isarphilharmonie
Text: Redaktion