Haben Sie ein besonderes Ritual vor einem Auftritt?
Das hängt hauptsächlich von der Musik ab. Wenn der Schwerpunkt auf der Improvisation liegt, ist das not wendige „Aufwärmen“ ebenso sehr geistiger wie körperlicher Natur. Außerdem esse ich tagsüber gar nichts. Ich fühle mich wohler, wenn ich beim Spielen ein wenig Hunger habe.
Nervenbündel oder Rampensau?
Weder noch. Ich schätze mich sehr glücklich, von Musik umgeben zu sein. Ich fühle mich eher als Beobachter, denn als Beteiligter.
Was darf im Backstage nicht fehlen?
Essiggurken-Wasser, um Krämpfen durch Schweißausbrüche vorzubeugen.
Schlussapplaus, runter von der Bühne – und dann?
Am liebsten nichts, dann kann ich mich schon auf das nächste Konzert vorbereiten. Aber oft muss ich den Leuten kurz Hallo sagen.
Mit wem würden Sie gerne mal auftreten und warum?
Ich habe das große Glück, dass ich im Laufe der Jahre die Gelegenheit hatte, mit so ziemlich all meinen Held*innen auf der Bühne zu stehen. Meine aktuelle Band für das Projekt „Side-Eye III+“ besteht aus genau den Leuten, mit denen ich zurzeit lieber auf der Bühne stehe als mit irgendjemand sonst.
Pat Metheny „Side-Eye III+“
Jazznights 2026Text: Gasteig-Redaktion