Zum Hauptinhalt springen

Backstage: Jonathan Tetelman

Der 1988 in Chile geborene und in New Jersey aufgewachsene Tetelman steht auf den Bühnen renommierter Häuser und zeigt sein Können in „dunkel gefärbtem Tenortimbre“ (Süddeutsche Zeitung). Der Sänger studierte zunächst als Bariton an der Manhattan School of Music und wechselte anschließend am Mannes College of Music ins Tenorfach. Für sein Debütalbum erhielt er den Opus Klassik 2023 in der Kategorie „Nachwuchskünstler des Jahres“.

Portrait von Jonathan Tetelman vor einer Mauer
Copyright: Ben Wolf

Haben Sie ein besonderes Ritual vor dem Auftritt?

Ich lege Wert auf Schlaf, ausreichend zu trinken und eine sehr leichte Mahlzeit. Außerdem versuche ich, am Tag vor einem Auftritt nicht zu sprechen und 48 Stunden vorher keinen Alkohol zu trinken.

Nervenbündel oder Rampensau?

Ich versuche, Nervosität in Leidenschaft und Begeisterung umzuwandeln. Was sollte im Backstage-Bereich nie fehlen? Wasser, Kaffee, ein Klavier und gute Stimmung.

Schlussapplaus, runter von der Bühne – und dann?

Schnell raus aus der Bühnenkleidung und ein Restaurant suchen, das noch offen hat. Normalerweise bin ich hungrig und noch ganz aufgeregt von der Aufführung.

Mit wem würden Sie gerne mal auftreten und warum?

Ich darf bald mit jemandem auftreten, den ich seit meiner Kindheit verehre: Bernie Williams, ehemaliger Spieler bei den New York Yankees und jetzt professioneller Jazzgitarrist. Wir bereiten ein ganz besonderes Konzert für unser Debüt in der Carnegie Hall vor. Davon konnte ich als Junge nur träumen!

Jonathan Tetelman und die Philharmonie Baden-Baden

Text: