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22.09.2017

Russland-Schwerpunkt bei der Münchner Volkshochschule

Russland-Schwerpunkt bei der Münchner Volkshochschule

Bis Februar 2018 läuft der »Russland-Komplex« mit Vorträgen, Konzerten, Filmen und Sprachkursen im Gasteig

 

Die Russische Revolution schuf eine neue Welt. Im Februar 1917 stürzte der letzte Zar, im Oktober ergriffen die Bolschewiki die Macht und begannen, die Verhältnisse radikal zu verändern – aus dem Zarenreich wurde das Sowjetimperium. Die politische und soziale, kulturelle und ethnische Landkarte Europas wurde neu geschrieben. 100 Jahre nach der russischen Revolution und 25 Jahre nach dem Ende der UdSSR widmet die Münchner Volkshochschule einen ganzen Programmschwerpunkt dem großen Nachbarn im Osten, der in den vergangenen hundert Jahren Feind, Verbündeter und Partner Deutschlands war.

Mehr als 250 Veranstaltungen, die sich mit russischer Geschichte und Politik, der reichen Kultur und Sprache beschäftigen, stehen auf dem Programm. Neben Sprachkursen, Vorträgen und Podiumsgesprächen sind auch Konzerte und Lesungen geplant. Eine Filmreihe setzt sich mit der sowjetischen Idee vom neuen Menschen auseinander.

Den Auftakt macht am 25. September ein Abend über die Russische Revolution in der Black Box. Der Historiker Martin Aust führt mit seinem Vortrag »Auftakt zur Zeitenwende« ins Thema ein, Julia Cortis liest anschließend aus den Tagebüchern der politischen Chronistin und Zarenkritikerin Sinaida Hippius.

Ab 5. Oktober läuft die Ausstellung WAS TUN?! – Fotografie, Video und Installation in der Aspekte-Galerie im 2. Obergeschoss im Gasteig.

Das komplette Programm ist auf der Homepage der Münchner Volkshochschule zu finden, dort kann auch die Programmbroschüre heruntergeladen werden.

Foto: Münchner Volkshochschule

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