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01.10.2018

Neue Mariss-Jansons-Aufnahme auf CD erhätlich

Neue Mariss-Jansons-Aufnahme auf CD erhätlich Peter Meisel (BR)

Gustav Mahlers »Auferstehungssymphonie« aus der Philharmonie im Gasteig

 

Gustav Mahlers zweite Symphonie, die auch als »Auferstehungssymphonie« bezeichnet wird, ist ganz Ausdruck von Mahlers existenziellem Ringen, das auch in ihrer Form und ihrer überwältigenden Klanglichkeit zum Ausdruck kommt. Die zweite Symphonie sollte jedes bekannte Format sprengen – und sie sollte sich mit den großen Sinnfragen des Lebens auseinandersetzen. Im Mai 2011 hat Mariss Jansons das Ausnahmewerk mit dem Chor und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks in der Philharmonie im Gasteig aufgeführt. In den Gesangsparts brillierten Anja Harteros und Bernarda Fink. Ein Mitschnitt dieser Konzerte ist jetzt beim Label BR-Klassik erschienen und kann im BR-Shop (externer Link) erworben werden.

Die Entstehungsgeschichte der Symphonie erstreckte sich über einen längeren Zeitraum, von 1888 bis 1894. Die Uraufführung der vollständigen Symphonie fand am 13. Dezember 1895 in Berlin unter Mahlers Leitung statt, vorher (am 4. März 1895) hatte er bereits die ersten drei Sätze aufgeführt. Die Reaktionen waren anfangs verhalten, doch heute gilt das Werk als eine der beliebtesten Symphonien Mahlers.

Die nächsten Auftritte von Mariss Jansons in der Philharmonie sind für den 1./2. November 2018 geplant, auf dem Programm stehen dann Werke von Dmitri Schostakowitsch und Igor Strawinsky. Eine ausführliche Biografie ist auf der Homepage des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks (externer Link) zu finden.

 

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