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14.03.2018

Mariss Jansons mit Léonie Sonning Music Prize 2018 geehrt

Mariss Jansons mit Léonie Sonning Music Prize 2018 geehrt Peter Meisel (BR)

Große Preisverleihung im Opernhaus Kopenhagen

Mariss Jansons, dem Chefdirigenten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, wurde am vergangenen Freitag im Rahmen eines Festkonzertes im Opernhaus Kopenhagen der Léonie Sonning Music Prize 2018 verliehen. Auf dem Programm stand eine Aufführung von Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 2 unter der musikalischen Leistung des Preisträgers. Jansons wurde der mit 100.000 Euro dotierte Preis als Auszeichnung für »seine intensive künstlerische Arbeit für das symphonische Orchester und sein Repertoire« zuerkannt.

Der Léonie Sonning Music Prize gilt als höchste musikalische Auszeichnung Dänemarks und wird seit 1965 jährlich an einen international bekannten Musiker, Komponisten oder Dirigenten für sein Lebenswerk verliehen. Mariss Jansons ist bereits der 15. Dirigent, der geehrt wird. Zu seinen Vorgängern gehören Leonard Bernstein (1965), Sergiu Celibidache (1970), Rafael Kubelik (1983), Georg Solti (1992), John Eliot Gardiner (2005), Simon Rattle (2015) und Herbert Blomstedt (2015). 2017 ging der Preis an den Geiger Leonidas Kavakos.

In der Philharmonie im Gasteig ist Mariss Jansons wieder am 19./20. April 2018 zu erleben. Auf dem Programm des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks steht dann die Sinfonie Nr. 7 in e-Moll von Gustav Mahler.

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