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05.10.2018

Des Gasteig neue Kleider

Des Gasteig neue Kleider Die Einlassdamen freuen sich zusammen mit Max Wagner über ihre neuen Kostüme. Fatih Tekin

Die Einlassdamen im Gasteig haben ein neues Outfit.

Bei vollem Haus sind sie 30: die Einlassdamen in der Philharmonie. Sie empfangen die Besucher, kontrollieren ihre Karten und wünschen ein schönes Konzert. Seit Mitte 1999 stecken sie in einem klassischen Kostüm aus schwarzem Rock, Weste und Blazer mit Nadelstreifen, dazu in einer schlichten weißen Bluse mit gelbem Halstuch.

Doch seit dieser Saison ist alles anders: Die Einlassdamen in der Philharmonie und in den Sälen und Foyers des restlichen Gasteig tragen ihr neues Outfit, in dunklem Blau in modernem Schnitt, mit weißer Bluse und gelbem Halstuch. Gasteig-Geschäftsführer Max Wagner sagt: »Mir lag dieses Projekt sehr am Herzen – nicht zuletzt weil ›modern‹ einer meiner Leitbegriffe ist. Und wenn man sich in seiner Kleidung wohlfühlt, ist es noch leichter, unsere Gäste mit einem freundlichen Lächeln zu empfangen.« Das Projekt war kein kleines: Bestellt wurden je 300 Blazer, Hosen, Röcke, T-Shirts, Handtaschen und Tücher, dazu 600 Blusen. Genug Reserve, findet Fatih Tekin, Mitarbeiter im Veranstaltungsmanagement des Gasteig, der aus der Modebranche kommt: »Mir war wichtig, dass die Kostüme von einer guten Qualität sind. Das neue Kostüm ist wesentlich atmungsaktiver als das vorherige. Außerdem können sich die Damen darin freier bewegen.«

Verändert haben sich nicht nur Stoff, Schnitt und Farbe des Kostüms. Neuerdings hängt bei den Einlassdamen ein zusätzliches Outfit im Schrank: Bei Popkonzerten und bei Veranstaltungen wie »DigitalAnalog« werden sie künftig dunkle Jeans und T-Shirt anstelle von Kostümrock oder -hose und Bluse tragen, Blazer und Tuch bleiben. Über die Handtasche, die seit Mittwoch zu ihrem Kostüm gehört, werden sich die Einlassdamen wohl am meisten freuen. Denn sie bietet Platz für ihr Telefon, das sie früher umständlich an ihrer Kleidung befestigen mussten. Und was ist mit den Männern? Die müssen sich noch etwas gedulden.

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