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Werk von Susanne Pittroff an der Kunstwand in Halle E

Porträt der Künstlerin.
Copyright: Kathrin Herwig

Künstler*innen der HP8-Ateliers zeigen ihre Werke

Im April und Mai 2026 wird Susanne Pittroffs Werk „… an einem Tisch, 2“ an der Kunstwand in der Halle E installiert. In ihrer Arbeit beschäftigt sich Susanne Pittroff immer wieder mit den Spuren, Zeichen und Bedeutungsebenen menschlicher Interaktion im Raum. Ausgangspunkt aller Überlegungen für Susanne Pittroffs ortsbezogene Gestaltungen, für die Dauer einer Ausstellung oder als permanente Kunstwerke, ist immer die spezifische Situation des vorgefundenen Ortes.

Auf der Kunstwand zeigt sie ein Stoffobjekt auf Holz montiert und eine Wandzeichnung mit dem Titel „… an einem Tisch, 2“. Die fragmentarischen Formen ergänzen sich – bilden ein Ganzes, und laden zum Miteinander ein.

Rauminstallation, zweiteilig: Stoff auf MDF, gefaltet und Wandzeichnung, Durchmesser: je 1,60m x 1,60m

Über die Künstlerin

1981–1989 Studium der Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München
1982–1989 Studium an der Hochschule der Künste München

Seit 1989 zahlreiche Preise, Stipendien sowie Ausstellungen im In- und Ausland.

Im Zentrum der künstlerischen Arbeit von Susanne Pittroff stehen kontextbezogene, konzeptionelle Projekte im öffentlichen Raum sowie Kunst-am-Bau-Vorhaben. Ihre Installationen und plastischen Arbeiten untersuchen die Wechselwirkungen zwischen Mensch, Geschichte und architektonischem Umfeld. Ausgangspunkt ist dabei stets die Auseinandersetzung mit einem Ort – seiner historischen Bedeutung, seiner gegenwärtigen Nutzung sowie seinen räumlichen, materiellen und atmosphärischen Bedingungen. Durch die Verwendung unterschiedlicher Materialien und Techniken sowie die gezielte Rekontextualisierung von Alltagsobjekten entstehen vielschichtige Arbeiten mit politischen und historischen Bezügen.

Pittroff realisierte zahlreiche Einzelausstellungen, ortsspezifische Installationen und Projekte im öffentlichen Raum im In- und Ausland, unter anderem in München, Berlin, Paris, London, Istanbul, Krakau und Łódź. Aktuell: Stipendium Kunstfond, Bonn

Im Bereich Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum erhielt sie mehrere Auszeichnungen und Wettbewerbspreise, darunter einen 1. Preis für ein Projekt am Finanzministerium Berlin (2023, noch nicht realisiert) sowie einen 2. Preis für die Alice-Salomon-Schule in Berlin-Hellersdorf (2025). Realisierte Arbeiten umfassen unter anderem die Skulptur Florentina im Klinikbereich Ziemsenstraße in München (2022) sowie Projekte im Stadtraum von München, Berlin und internationalen Kontexten.