Bild zeigt Gasteig nachts

Portrait

Was ist eigentlich der Gasteig?

In der Saison 2015/2016 feierte der Gasteig sein 30-jähriges Jubiläum. Seit seiner Eröffnung im Jahre 1985 hat er sich zu einem Zentrum des kulturellen Lebens in München entwickelt. Er beherbergt renommierte Kultur- und Bildungsinstitutionen der Landeshauptstadt und verdankt den Namen seiner Lage: Am »gachen Steig«, zentral und unübersehbar am rechten Hochufer der Isar.

Programm

Der Gasteig ist Deutschlands größtes und erfolgreichstes Kulturzentrum mit mehr als 1,8 Millionen Besuchern jährlich. Auf rund 80.000 qm Fläche bietet der Gasteig u. a. 3.500 Plätze in fünf großen Veranstaltungssälen. Das Kulturzentrum am Isarhochufer ist auch Sitz renommierter Kultur- und Bildungsinstitutionen: Münchner Stadtbibliothek, Münchner Volkshochschule, Die Münchner Philharmoniker, Hochschule für Musik und Theater München. Mit mehr als 1.700 Veranstaltungen pro Jahr bietet der Gasteig ein sehr vielfältiges Angebot – von Musik, Theater, Show, Tanz, Film und Ausstellungen bis hin zu Kursen, Vorträgen, Konferenzen und Kongressen.

Öffnungszeiten

Zwischen 8:00 Uhr morgens und 23:00 Uhr nachts zieht das Haus Tag für Tag mehr als 6.000 Besucherinnen und Besucher an. Münchens Kultur- und Bildungszentrum ist als eine Stätte der Begegnung konzipiert. Mit seiner Vielzahl von Sälen, Arbeitsräumen und Foyerflächen steht es allen offen, die sich mit geistigen und künstlerischen Ausdrucksformen beschäftigen wollen. 

Veranstaltungsort

Neben den Programmangeboten der fest im Haus ansässigen Institute kann das Publikum zahlreiche Kulturofferten anderer Veranstalter wahrnehmen. Nicht zuletzt bietet das besondere Ambiente des Gasteig auch den geeigneten Rahmen für Jubiläen, Tagungen, Kongresse und Produktpräsentationen.

Architektur

In der Architektur des roten Backsteinbaus verbinden sich äußere Geschlossenheit und Klarheit der Linien mit innerer Offenheit und Vielgliedrigkeit der Raumgestaltung – Resultat konsequent eingesetzter Baumaterialien und Farben.

Weltläufigkeit und Bürgernähe

Der Gasteig wurde vom Stadtrat als ein offenes und durchlässiges Haus konzipiert. Sehr schnell hat er sich zu einem anspruchsvollen und lebendigen Kulturforum entwickelt. In seinem Alltag ergänzen sich Weltläufigkeit und Bürgernähe ganz selbstverständlich.

Ein breitgefächertes Programm

Aus dem Zusammenspiel öffentlicher und privater Initiativen bietet das Haus Monat für Monat ein buntes und breit gefächertes Programm. Es reicht vom musikalischen Großereignis mit internationaler Ausstrahlung über kulturelle Events von regionaler Wirkung bis hin zu vielen kleineren Veranstaltungen. Genau diese Vielfalt prägt das Leben und Erleben im Gasteig.

In seinen Mauern beherbergt der Gasteig Institutionen, die seit der Eröffnung zum Charakter des Hauses beigetragen haben. Für den Gasteig und das Kulturleben der Landeshauptstadt München spielen sie eine prägende Rolle.

Münchner Philharmoniker (MPhil)

Als ein Klangkörper von Weltrang präsentieren die Münchner Philharmoniker (zur Homepage) in der Philharmonie, ihrem Stammsitz, ein breites und hochkarätiges Angebot an klassischen Konzerten.

Hochschule für Musik und Theater München (HMTM)

Die Studierenden der Hochschule für Musik und Theater (zur Homepage) erfreuen ihr Publikum regelmäßig mit Konzerten. Sehr beliebt sind u. a. die kostenlosen Mittags-, Ladenschluss- und Studiokonzerte im Kleinen Konzertsaal.

Münchner Volkshochschule (MVHS)

Die Münchner Volkshochschule (zur Homepage) bietet ein umfangreiches und vielfältiges Veranstaltungsangebot. Neben zahlreichen Kursen organisiert die MVHS auch Ausstellungen und Installationen, Musikvorträge und Konzerte, Performancekunst und zeitgenössisches Theater.

Münchner Stadtbibliothek (MSB)

Auf dem Programm der Münchner Stadtbibliothek (zur Homepage) stehen nicht nur Lesungen und Vorträge. Interessierten bietet sie auch Ausstellungen zum Leben und Werk von Autoren sowie themen- oder länderorientierte Filmreihen.

Zahlreiche andere Veranstalter

Neben den im Gasteig ansässigen städtischen Instituten bereichern auch zahlreiche andere Veranstalter die kulturelle Angebotspalette im Gasteig. Der Bayerische Rundfunk, private Konzertdirektionen und Tourneeveranstalter, ausländische Kulturinstitute und Vereinigungen oder die »freie Szene« – sie alle gestalten das tägliche Veranstaltungsprogramm mit.

Der Gasteig versammelt mehrere renommierte Bildungseinrichtungen für Jugendliche und Erwachsene unter einem Dach.

Kurse und mehr

In modern eingerichteten Unterrichts- und Werkräumen können die Besucherinnen und Besucher der Volkshochschule beispielsweise das bewährte Kursprogramm verfolgen; in kleineren und größeren Sälen gibt es Vorträge, Gespräche und Podiumsdiskussionen mit reputierten Referenten zu aktuellen Themen.

Über eine Million Medien

Die Münchner Stadtbibliothek wiederum kommt ihren Aufgaben als allgemeine Studien- und Bildungsbibliothek mit über einer Million Büchern und Zeitschriften, Notenbänden, Bild- und Tonträgern nach. Ihrem Publikum bringt sie darüber hinaus etwa in Lesungen und Vorträgen europäische und außereuropäische Literaturen nahe. Außerdem stehen in der Kinder- und Jugendbibliothek Medien aller Art zur Verfügung z. B. Comics, DVDs und Brettspiele für alle Interessierten.

Musik liegt in der Luft

Die Studierenden der Hochschule für Musik und Theater München haben die Möglichkeit, sich in nahezu allen denkbaren Fächern zur Berufsmusikerin und zum Berufsmusiker oder zur Musiklehrerin und zum Musiklehrer ausbilden zu lassen.

Unter dem Motto »Tagen mit Kultur« empfiehlt sich der Gasteig als der geeignete Rahmen für Tagungen und Kongresse jeder Art. Hier treffen das Ambiente eines Konzerthauses von internationalem Rang, künstlerische Professionalität und technisches Know-how auf Experimentierfreude und Bildungshunger.

Eine Kulisse mit Flair

Der Gasteig ist ein Ort mit unverwechselbarem Flair und bietet damit eine ebenso anspruchsvolle wie lebendige Kulisse. Kick-Off-Events, Produktpräsentationen, Vertriebstagungen, Firmenjubiläen oder Jahreshauptversammlungen – alles findet hier den passenden Platz.

Weitere Pluspunkte:

  • ein Raumangebot, das sich mit fünf Sälen verschiedener Größe, unterschiedlicher Ausstattung und Atmosphäre dem konkreten Bedarf des jeweiligen Veranstalters anpassen lässt,
  • eine Veranstaltungstechnik, die höchste Erwartungen erfüllt,
  • der gastronomische Service eines renommierten Münchner Catering-Unternehmens,
  • die Möglichkeit eines Rahmenprogramms mit Niveau,
  • die zentrale Lage,
  • die unmittelbare Nachbarschaft zu erstklassigen Hotels.

Bei Großveranstaltern beliebt

Gerade auch Großveranstalter wissen die Vorzüge des Hauses zu schätzen. Das dokumentieren Veranstaltungen wie der Weltapothekertag oder der Deutsche Juristentag, der Zentraleuropäische Anästhesistenkongress oder die Jahres-Hauptversammlungen von Firmen wie BMW und der Hypobank.

In der Saison 2015/2016 feierte der Gasteig sein 30-jähriges Jubiläum. Entdecken Sie hier die Geschichte des Gasteig – eng verwoben mit der Münchner Stadtgeschichte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Eingeweiht wurde er am 10. November 1985 mit einem Festkonzert der Münchner Philharmoniker. Die Planungen – und erst recht die Visionen – zu einem Münchner Kulturzentrum reichen freilich viel weiter zurück.

Erste Überlegungen zu einem Volksbildungshaus

April 1944: Bei einem verheerenden Bombenangriff auf die Münchner Innenstadt werden das Odeon und die Tonhalle, die beiden größten Konzertsäle Münchens, in Schutt und Asche gelegt. Seither sind die Philharmoniker ohne ein eigenes Haus und müssen sich mit Provisorien zufriedengeben. Ähnlich ergeht es auch anderen städtischen Kulturinstitutionen. So verfügt die Stadtbibliothek trotz einer großen Zahl von Zweigstellen weder über eine Zentrale noch über ausreichenden Magazinraum; die Volkshochschule muss ihr umfangreiches Kursprogramm als geduldeter Gast in verschiedenen Schulen abwickeln; und auch das Richard-Strauss-Konservatorium ist als Mieter höchst unzulänglich untergebracht.

Entwicklung eines Raum- und Funktionsprogramms

60er Jahre: Unter dem Eindruck des anhaltenden Wirtschaftswachstums kann die Stadt auch den Bau anspruchsvoller Großprojekte planen. Im Rahmen einer breit angelegten Stadtentwicklungsplanung wird u. a. ein Kulturhaus ins Auge gefasst. Als mögliche Standorte stehen ein Terrain im Umkreis des Hofgartens, Neu-Perlach sowie das städtische Grundstück »Am Gasteig« zur Diskussion.

Ausschreibung eines städtischen Ideen-Wettbewerbs

1971/72: Für das gesamte Gelände zwischen Gasteig und Rosenheimer Platz schreibt die Stadt gemeinsam mit der Löwenbräu AG einen Wettbewerb aus, der auf eine überzeugende Lösung im größeren städtebaulichen Zusammenhang abzielt. Aus dem preisgekrönten Entwurf der Architekten Raue, Rollenhagen und Lindemann blieben vor allem zwei Grundgedanken in der endgültigen Realisierung bestehen: die Ausrichtung des großen Konzertsaales zum Isarufer hin sowie die Durchgängigkeit des Gesamtkomplexes für Fußgänger.

Genehmigung des Gasteig-Projektes durch den Stadtrat

1974: Die wirtschaftliche Rezession erfordert eine erste Kurskorrektur: Man koppelt entbehrliche Teilbereiche des Gasteig-Projektes wie das geplante 1.000-Betten-Hotel ab, verringert die Zahl der PKW-Stellplätze drastisch und fasst eine Mehrfachnutzung der Säle ins Auge. Mit diesen Einschränkungen gibt der Stadtrat 1974/75 grünes Licht für den Bauwettbewerb. Diesen können wiederum die Architektengemeinschaft Raue, Rollenhagen, Lindemann sowie ihr inzwischen hinzugekommener Partner Grossmann für sich entscheiden. Die Stadt beauftragt sie mit dem Gasteig-Projekt; ihre Planungen werden am 7. April 1976 vom Stadtrat genehmigt.

Baubeginn und Kampf mit Problemen

April 1978: Unter dem damaligen Oberbürgermeister Kronawitter erfolgt der erste Spatenstich. Indessen treten schon bald gravierende Probleme auf; zeitweilig scheint die Fertigstellung des Hauses sogar gefährdet. So lassen Schallmessungen befürchten, dass die S-Bahn Störgeräusche im künftigen Konzertsaal verursachen könnte. Der neue Stadtrat fordert Änderungen, und so müssen zahlreiche, zum Teil grundlegende architektonische Umplanungen vorgenommen werden. Diese belasten die Finanz- und Termindisposition und schließlich treibt die in Fahrt gekommene Baukonjunktur die Preise in die Höhe: 1980 erreichen die Investitionskosten planerisch bereits die astronomische Summe von 372 Millionen DM.

Teileröffnung des Gasteig

1984: Die Münchner Stadtbibliothek, die Münchner Volkshochschule und das Richard-Strauss-Konservatorium beziehen ihr neues Domizil im Gasteig; mit dem Kleinen Konzertsaal und der Black Box öffnen auch die ersten Säle ihre Pforten für das musik- und theaterinteressierte Publikum.  

Gesamteröffnung

10. November 1985: Mit der Gesamteröffnung des Gasteig findet eines der ehrgeizigsten Bauprojekte der Landeshauptstadt München seinen Abschluss. Auf dem ca. 23.000 qm umfassenden Areal des ehemaligen Gasteig-Spitals erhebt sich ein imposanter Gebäudekomplex von 80.000 qm Fläche, dessen ziegelverkleidete Schauseite durch einen 32 Meter hohen Glasrisalit strukturiert wird. Die musikalische Inbesitznahme der Philharmonie wird mit einem Festkonzert begangen. Vor 2.400 Festgästen bringen die Münchner Philharmoniker unter Maestro Sergiu Celibidache den »Feierlichen Einzug« von Richard Strauss zu Gehör.

10 Jahre Gasteig – ein Grund zum Feiern

1995: Anlässlich des zehnjährigen Geburtstages lädt der Gasteig die Münchnerinnen und Münchner zu einem Festkonzert in allen Sälen ein; Dozenten und Studierende des Richard-Strauss-Konservatoriums spielen auf; Münchner Volkshochschule und Gasteig München GmbH (damals noch unter dem Namen Gasteig Betriebsgesellschaft mbH) zeigen in einer Ausstellung die Ergebnisse eines gemeinsam ausgeschriebenen Fotowettbewerbs; die Stadtbibliothek öffnet ihre Pforten zu einem Tag der offenen Tür.

Das Ende einer Ära: Wechsel der Geschäftsführung

1. Januar 1999: Mit Beginn des Jahres stehen grundlegende Änderungen ins Haus, die das Ende einer Ära und den Beginn einer neuen markieren: Dr. Eckard Heintz, der bisherige Geschäftsführer der Gasteig Betriebsgesellschaft GmbH, der die Geschicke des Gasteig 16 Jahre lang wesentlich mitgeprägt hat, übergibt die Geschäftsleitung an seine vom Aufsichtsrat gewählte Nachfolgerin Brigitte v. Welser. Zugleich gibt sich die bisherige Gasteig Betriebsgesellschaft GmbH den Namen Gasteig München GmbH. Unter der neuen Leitung von Brigitte v. Welser wird ein umfangreiches Paket an Modernisierungsmaßnahmen in Angriff genommen.

Planung umfangreicher Modernisierungsmaßnahmen

2001/02: Der Stadtrat der Landeshauptstadt München genehmigt das »Synergie-Projekt«, das im Wesentlichen die Modernisierung der gesamten Kommunikationsinfrastruktur vorsieht. Betroffen sind das Datennetz und die Telekommunikationsanlage ebenso wie die Brandmeldeanlage, die elektroakustische Anlage, das Breitband-kabelnetz sowie die Gebäudeleittechnik.

Um zusätzliche Synergieeffekte nutzen zu können, bewilligt die Vollversammlung des Stadtrates die Haushaltsmittel für dringend erforderliche architektonische Maßnahmen in den publikumsrelevanten Bereichen des Hauses. Dadurch kann die bereits im Planungsstadium befindliche Erneuerung der technischen Ausrüstung um die Teilprojekte »Synergie« und »Brush up« zu einem umfassenden Gesamtprojekt erweitert werden.

»Synergie« und »Brush up«

2003–05: Unter dem Arbeitstitel »Synergie« und »Brush up« wird der Gasteig bei laufendem Betrieb runderneuert. Im Mittelpunkt stehen dabei die Foyers und die Gastronomie. Schwerpunkte sind die Umgestaltung der Cafeteria, die Neugestaltung der Pausengastronomie sowie der Umbau des »Café Gasteig« in ein urbanes Restaurant. Freuen dürfen sich die Besucherinnen und Besucher aber auch über die Neugestaltung des Beleuchtungssystems, die Verwandlung der Black Box-Außenansicht in einen farbig oszillierenden Leuchtkubus sowie eine Erneuerung der Bodenbeläge und Decken in den Fluren und Foyers.

20 Jahre Gasteig

2005: Das neue Restaurant »gast« wird eröffnet. Unter der Federführung der Architekten Lüps und Bahls hat sich das eher unscheinbare »Café Gasteig« in ein lichtdurchflutetes Restaurant mit weltstädtischem Flair verwandelt.

Am 12. November begeht der Gasteig sein 20-jähriges Jubiläum mit einem vollen Programm im ganzen Haus für alle Münchnerinnen und Münchner und alle Gäste der Stadt.

Die Junge Akademie Gasteig (JAG)

2007 gründet die Gasteig München GmbH in Kooperation mit Partnern aus der Wirtschaft, dem Stiftungswesen und den Medien die »Junge Akademie Gasteig«. Sie soll jungen Menschen, vorranging mit nicht akademischen Ausbildungs- und Berufsabschlüssen, im Rahmen von gemeinsamen Kulturprojekten mit professionellen Künstlern die aktive Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur ermöglichen. Noch im selben Jahr startet die Pilotphase des Projekts mit mehreren klassischen Konzerten, einer Ausstellung und einem Open Air Festival mit Münchner Bands.

München feiert Geburtstag!

Im Sommer 2008 feiert die Landeshauptstadt ihren 850. Geburtstag. Auch der Gasteig gratuliert und feiert – mit einem attraktiven Fest-programm für alle Münchnerinnen und Münchner. Offzieller Beginn der Feierlichkeiten ist ein Festakt in der Philharmonie am 13. Juni. Bis spät in die Nacht feiert das Publikum in allen Sälen und auf dem Celibidacheforum: Ob Carl Orffs »Carmina Burana«, Boogie-Woogie-Klänge, zeitgenössische Videokunst, traditionelle Volksmusik oder Klassik pur – das Programm ist vielfältig und bunt, wie der Gasteig selbst.

Am 14. Juni thematisiert die SALZ_NACHT, ein etwas anderes Bürgerfest im Gasteig, anlässlich des Stadtgeburtstags den eigentlichen Anlass der Gründung Münchens: die lukrativen Gewinnmöglichkeiten am Verlauf von Salztransportwegen. Geboten werden Podiumsdiskussionen, Lesungen, Musik, Theater und Opern. Außerdem gibt es thematisch passende Filme, Kochkurse, Lichtinstallationen und eine »Salz-Disco«.

RSK wird HMTM

Zum 1. August 2008 wird das Richard-Strauss-Konservatorium in die Hochschule für Musik und Theater München integriert und geht damit als letztes kommunales Konservatorium Bayerns in staatliche Trägerschaft über. Die vom Richard-Strauss-Konservatorium im Gasteig genutzten Unterrichts-, Verwaltungs- und Überäume stehen der Hochschule für Musik und Theater München nach der Übernahme langfristig zur Verfügung. Das im Gasteig bisher vom Richard-Strauss-Konservatorium getragene Angebot von Musikveranstaltungen im Rahmen der Ausbildung junger Künstler wird von der Hochschule für Musik und Theater München in vollem Umfang übernommen und weitergeführt. 

SMS zieht um

Die vorher im Gasteig ansässige Städtische Sing- und Musikschule befindet sich seit dem 11. November 2008 in der Blumenstraße 28a.

Betrieblicher Umweltschutz wird ausgezeichnet

Am 18. November 2008 erhält die Gasteig München GmbH die Auszeichnung »Münchner ÖKOPROFIT-Betrieb 2007/2008«.
Unternehmen, die an diesem Programm teilnehmen, senken langfristig Kosten und Umweltbelastungen. Dabei ergreifen sie technische und organisatorische Maßnahmen, um Rohstoffe, Wasser und Energie einzusparen, Abfall zu vermeiden sowie Emissionen zu reduzieren. Gleichzeitig sensibilisieren diese Betriebe ihre Belegschaft für Umweltfragen.

25 Jahre Gasteig

Das 25-jährige Jubiläum des Gasteig ist ein guter Grund zum Feiern. Die ganze Jubiläumssaison 2010/2011 hindurch finden zahlreiche Sonderveranstaltungen statt: Feste, Performances, Musiknächte, themabezogene Ausstellungen und Aktionen, die auf das Jubiläum aufmerksam machen. Alleine zu »Gasteig Elements« – dem Abschlusswochenende der Feierlichkeiten mit 250 Veranstaltungen – kommen 33.000 Besucherinnen und Besucher!

Der Gasteig summt

Seit 2011 beteiligt sich die Gasteig München GmbH an der Initiative »Deutschland summt«. Das Umweltforum für Aktion und Zusammenarbeit (UfAZ e. V.), das dieses Projekt initiiert hat, möchte damit die Wichtigkeit und Wertschätzung von Honig- und Wildbienen in die Öffentlichkeit bringen.

Der Gasteig ist mit seinen begrünten Dachflächen und vor allem durch seine Nähe zur Isar als Standort für die Bienenstöcke bestens geeignet. Seit Ende April sind dort wieder zwei Bienenvölker beheimatet, die den Sommer auf dem Dach des Gasteig verbringen, wo sie von einem Imker betreut werden.

Multimedialer Werbewinkel

Die Kultur- und Bildungsinstitutionen des Gasteig dürfen sich über eine Verbesserung ihres Erscheinungsbildes im öffentlichen Raum freuen. Seit Juli 2012 präsentiert eine auf der Balustrade zur Rosenheimer Straße frei schwebende Winkeltraverse ihre Logos sowie eine lokalgeschichtliche Ausstellung.

Weithin sichtbar die farbig leuchtende Anzeige »Kultur für München«. Gleich nebenan präsentieren sich die Logos aller im Gasteig ansässigen Institute – die Münchner Philharmoniker, die Hochschule für Musik und Theater München, die Münchner Volkshochschule und die Münchner Stadtbibliothek. (Konzept und architektonische Umsetzung der Anlage: Büro für Gestaltung Wangler & Abele)

Auf der Rückseite, mit Blickrichtung Celibidacheforum, beleuchtet eine von Hermann Wilhelm kuratierte Dauerausstellung die Geschichte des Areals am »gachen Steig«. Kurztexte sowie ausgewählte Bilder und historisches Material geben einen Einblick in die geschichtsträchtige und spannende Entwicklung.

ALLES GUT!-Festival

Gute Kunst trifft guten Zweck: Am 29. Juli 2012 fand das ALLES GUT!-Festival statt. Einen Tag lang treffen gute Kunst und guter Zweck bei 111 Veranstaltungen aufeinander. Von morgens bis spät in die Nacht Uhr dauerte der bunte kulturelle Streifzug durch den Gasteig – eine spannende Mischung aus Rock, Pop, Jazz, Klassik, Theater, Comedy, Kabarett, Tanz, Magie, Ausflüge in ferne Welten und ein aufregendes Programm für die Kleinen. Damit gute Kunst aber auch wirklich guten Zweck trifft, sammeln die sieben gemeinnützigen Partnerorganisationen freiwillige Spenden für ihre Projekte, die sie im Rahmen des Festivals vorstellen. Am Ende des Abends kommen so € 14.210,17 zusammen.

Jubiläum »Der Gasteig brummt«

Am 19. Februar 2013 macht der Gasteig seine Türen zum 10. Mal weit auf: Wenn es wie in den neun Jahren zuvor heißt »Der Gasteig brummt!«, bieten die im Gasteig ansässigen Institutionen und viele weitere Partner ein buntgemischtes Programm für Kinder und Jugendliche an. In allen Sälen und Foyers finden den ganzen Tag lang Konzerte, Instrumentendemos und Workshops statt. Ob ganz klein, schon größer oder fast erwachsen – alle »Gasteig brummt«-Besucher können kostenlos auf eine musikalische Entdeckungsreise gehen, zuhören und ausprobieren, mittanzen, mitsingen und mitspielen.

30 Jahre Gasteig – Der Gasteig tanzt!

Zur Feier der 30. Gasteig-Saison gab es im Mai 2016 eine Veranstaltung mit den verschiedensten Tänze zum Ansehen und Mittanzen. Bei schönstem Sonnenschein war das Jubiläumsfest ein voller Erfolg! Schon mittags ging es unter weiß-blauem Himmel los mit Volksmusik und Tanz à la Kocherlball. Nach einem abwechslungsreichen Tagesprogramm mit Tänzen aus ganz unterschiedlichen Regionen und Epochen endete das Fest um Mitternacht in der mit Kronleuchtern prachtvoll geschmückten Philharmonie, wo das Publikum auf Münchens exklusivstem Tanzparkett in ausgelassener Stimmung feierte.